Sparkurs
VW-Chef Oliver Blume fordert drastische Einsparungen von 20 Prozent

Der Druck auf den Volkswagen-Konzern wächst stetig an. Konzernchef Oliver Blume hat nun in einem internen Strategiegespräch verdeutlicht, wie ernst die Lage in Wolfsburg ist. Um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern fordert das Management eine Senkung der Kosten um satte 20 Prozent über alle Bereiche hinweg. Davon betroffen sind nicht nur die Produktion sondern auch die Verwaltung und die Entwicklungskosten neuer VW-Modelle.
Herausforderungen durch Elektromobilität und Konkurrenz aus China
Die Automobilbranche befindet sich in einem historisch einmaligen Umbruch. Besonders die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa und der massive Konkurrenzdruck aus China setzen den deutschen Autobauer unter Zugzwang. Blume betonte laut Medienberichten, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um die Renditeziele des Konzerns zu erreichen. Volkswagen muss effizienter werden um die hohen Investitionen in die Elektromobilität und Softwareentwicklung stemmen zu können.
Zukunft der VW-Standorte und Auswirkungen auf die Belegschaft
Für die Mitarbeiter bedeutet dieser Sparkurs eine unsichere Zukunft. Zwar steht das Management zu den Kernstandorten, doch betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen in Deutschland werden nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Das Effizienzprogramm soll den Konzern schlanker machen und bürokratische Hürden abbauen. Nur so könne VW im globalen Vergleich wieder eine Spitzenposition einnehmen und attraktive Leasingkonditionen sowie faire Fahrzeugpreise für die Kunden garantieren.
Verhandlungen mit dem Betriebsrat entscheiden über den Kurs
In den kommenden Monaten werden die Verhandlungen mit dem Betriebsrat entscheiden wie die Sparziele konkret umgesetzt werden. Eines ist jedoch sicher Die Zeiten in denen Volkswagen aus dem Vollen schöpfen konnte sind vorerst vorbei. Der Fokus liegt nun auf Disziplin und einer radikalen Neuausrichtung der Kostenstruktur.
VW