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Vorerst keine eigenen Produktionswerke für Mercedes E-Modelle

Mercedes-Benz EQE
Mercedes-Benz EQE; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Diverse Hersteller mit Elektroautos haben in der Vergangenheit eigene Produktionswerke nur für die elektrischen Modelle gebaut. Mercedes hingegen scheint einen anderen Weg einzuschlagen. Vorerst gibt es für den deutschen Autobauer keine eigenen E-Produktionswerke.

Um die Herstellung flexibel den Markterfordernissen anpassen zu können, hat sich Mercedes-Benz dazu entschlossen, vorerst nur einzelne Produktionslinien in den angestammten Werken zu adaptieren. Erst in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts wollen die Schwaben eigene Produktionswerke für die E-Modell-Palette bauen. Davon berichtet die Autonews.

„Ein komplett neues Werk für Elektromodelle zu bauen, dauert zu lange. Wir verfolgen hier einen anderen Ansatz.“, wird Jörg Burzer, Produktionschef bei Mercedes, zitiert. Solche Investitionen denke man daher erst ab 2025 an. Ab 2032 will die Marke aber vollständig elektrifiziert sein.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt Burzer, dass es bereits in den kommenden Jahren eigene Produktionslinien für E-Modelle in den Stammwerken geben wird. Der neue EQE soll beispielsweise dieses Jahr in Bremen gebaut werden. Von Bremen aus geht es dann nach Peking und Alabama. Noch in diesem Jahr soll das Elektroauto in den Verkaufsläden der Händler stehen. Die elektrische Version der E-Klasse, dessen Limousine aktuell einen Bestellstopp aufgesetzt bekommt hat, bekommt eine elektrische Reichweite von bis zu 660 Kilometer und soll die Verkaufszahlen im E-Segment ordentlich ankurbeln.

Nur 2,3 Prozent der verkauften Mercedes Fahrzeuge waren 2021 rein elektrisch angetrieben. Ein vernichtend geringer Wert, wenn man bedenkt, dass Mercedes-Benz 2021 einen Rekordgewinn erzielen konnte. Mit dem Produktionsstart des EQE in Bremen und dann auch in Peking sollen deutlich höhere Stückzahlen hergestellt werden.

Bis 2025 rechnet der Premiumautobauer mit dem Anstieg des E-Anteils (Hybrid und Vollstromer) auf 50 Prozent. Heute werden die Batterien noch per Bahn an die Werke in ganz Deutschland und Ungarn geliefert. Zukünftig sollen Batterie- und Fahrzeugproduktion näher zusammenrücken, da die Batterie immer mehr Teil des Fahrzeugdesigns wird.


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