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Umfrage

Vertrauen in Fahrassistenzsysteme leidet unter Fehlfunktionen

BMW-Händler, BMW Neuwagen
Neuwägen bei einem BMW-Händler, Quelle: Erik McLean, Unsplash

Seit Juli 2024 sind Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder intelligenter Geschwindigkeitsassistent in Neuwagen Pflicht – doch das Vertrauen der Autofahrer in die Technik ist noch ausbaufähig. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag des ACV Automobil-Club Verkehr.

Demnach sind zwei Drittel der Befragten überzeugt, dass Fahrassistenzsysteme die Sicherheit im Straßenverkehr grundsätzlich erhöhen. Gleichzeitig berichten jedoch 40 Prozent der Nutzer von gelegentlichen oder häufigen Fehlfunktionen. Fast jeder vierte Autofahrer fühlt sich von den Systemen nicht unterstützt, sondern beim Fahren sogar beeinträchtigt.

ACV fordert bessere Praxistests

ACV-Geschäftsführer Holger Küster begrüßt die verpflichtende Einführung der Systeme, warnt jedoch vor unausgereifter Technik. „Assistenzsysteme können Leben retten. Damit dieses Versprechen eingelöst wird, müssen sie vor ihrer Einführung konsequent auf unterschiedlichste Verkehrssituationen und Hindernisse trainiert werden – im Labor und in kontrollierten Tests, nicht im Alltag der Autofahrer“, so Küster.

Besonders kritisch bewertet der Automobilclub den intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, der Verkehrszeichen oft falsch erkennt und fehlerhafte Tempolimits anzeigt. Das könne Autofahrer verunsichern und im schlimmsten Fall gefährliche Situationen hervorrufen.

Vertrauen als Schlüssel zur Akzeptanz

Die Umfrage zeigt zudem ein gespaltenes Meinungsbild: Nur 39 Prozent der Befragten geben an, den Systemen überwiegend zu vertrauen, während 41 Prozent skeptisch sind. Laut ACV führt mangelnde Zuverlässigkeit dazu, dass viele Fahrer ihre Assistenzsysteme deaktivieren – und damit wertvolles Sicherheitspotenzial ungenutzt bleibt.

„Fehlfunktionen und mangelnde Reife bremsen die Akzeptanz“, betont Küster. Entscheidend sei, dass die Systeme so zuverlässig funktionieren, dass sie Vertrauen schaffen und dauerhaft genutzt werden.


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Politik

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