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Kraftstoffpreise

Tanken wird teurer: So können Autofahrer an der Zapfsäule sparen

Tankstelle
Tankstelle, Quelle: Iade Michoko, Pixabay

Tanken ist zuletzt wieder teurer geworden. Nach einigen Wochen mit geringen Preisbewegungen haben die Preise für Benzin und Diesel zuletzt deutlich angezogen. Grund dafür sind deutlich gestiegene Rohölpreise. Autofahrer müssen an der Tankstelle wieder tiefer in die Tasche greifen. Die Zeit relativ stabiler Preise, die für einige Wochen angehalten hatte, ist offenbar vorbei, darauf macht der ADAC in einer aktuellen Mitteilung aufmerksam.

Laut Erhebungen des größten deutschen Automobilclubs sind die Preise für Benzin und Diesel binnen weniger Tage deutlich gestiegen. Zuletzt wurden für einen Liter Super E10 an der Zapfsäule durchschnittlich 1,768 Euro fällig, dieser Preis liegt um 3,4 Cent höher als noch vor einer Woche. Bei Diesel macht sich der Preisanstieg sogar noch deutlicher bemerkbar, der Liter kostete hier zuletzt rund 4,6 Cent mehr und erreichte einen durchschnittlichen Preis von 1,767 Euro. Die Preise sind damit so hoch wie zuletzt im letzten JahresNovember.

Steigender Rohölpreis treibt die Tankrechnung

Die Ursache für die deutlichen Preissteigerungen ist an den Rohstoffmärkten zu suchen. Die Preise für Rohöl sind zuletzt wieder deutlich gestiegen, die Nordseesorte Brent durchbrach abermals die Marke von 80 Dollar je Barrel, unter der sie für eine geraume zeit verharrt hatte. Der Barrel kostete zuletzt wieder um die 83 Dollar.

Es scheint allerdings, als ob weitere Höchststände für den Ölpreis zunächst wieder unwahrscheinlicher geworden sind, da im Nahen Osten vorerst keine weitere Eskalation des Konflikts einzutreten scheint, Gewissheiten gibt es in dieser Sache allerdings nie.

Doch die Preise an den Tankstellen werden auch durch einen zuletzt wieder schwächeren Euro in die Höhe getrieben, die europäische Gemeinschaftswährung geriet im Verhältnis zur Leitwährung Dollar nach einer Phase der Stärke wieder unter Druck.

Sparen lässt sich am besten abends

In unserem Ratgeber findet ihr übrigens die sieben besten Tipps, um günstig zu tanken. Um die Rechnung möglichst niedrig zu halten, bietet es sich an, gegen Abend zu tanken. Laut Auswertungen des ADAC liegen die Kraftstoffpreise zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr besonders niedrig, aber auch zwischen 19:00 und 20:00 Uhr können günstigere Tarife angezeigt werden. In den Morgenstunden liegen die Preise dagegen zumeist spürbar höher. Darüber hinaus unterscheiden sich die Preise zwischen den einzelnen Tankstellennetzwerken zum Teil auch deutlich.

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