Elektrowende
Studie zeigt: Batterien von E-Autos sind besser als ihr Ruf

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- Kritiker von Elektrofahrzeugen führen häufig an, dass die Antriebsbatterie frühzeitig ausfalle und damit wirtschaftlich einem Totalschaden gleichkomme.
- Aktuelle Auswertungen zeichnen jedoch ein anderes Bild.
- Tatsächlich halten die Batterien in den meisten Fällen sogar länger durch, als die Hersteller versprechen.
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Die größte Schwachstelle bei E-Autos ist der Akku: Diese Sorge hält sich bei Skeptikern der Elektrowende zumindest seit Jahren besonders hartnäckig. Doch stimmt das noch? Neue Daten zu diesem Thema liefert der „2025 Battery Performance Index“ des britischen Prüfdienstleisters Generational+. Demnach fällt die Alterung von Hochvoltbatterien in der Praxis deutlich moderater aus als vielfach angenommen. Die analysierten Betriebsdaten zeigen, dass selbst bei höherem Fahrzeugalter und steigender Laufleistung die garantierten Mindestkapazitäten der Hersteller meist klar übertroffen werden.
Akkulebensdauer übertrifft Herstellergarantien
Über alle untersuchten Fahrzeuge hinweg lag die durchschnittliche Restkapazität bei 95,15 Prozent. Selbst Elektroautos mit einem Alter von acht bis neun Jahren erreichen im Median noch rund 85 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität. Damit liegen sie deutlich oberhalb der häufig vertraglich relevanten Schwelle von 70 Prozent, ab der viele Hersteller Garantieansprüche vorsehen.
Auch hohe Laufleistungen relativieren die Sorge vor einem schnellen Kapazitätsverlust. Fahrzeuge mit mehr als 100.000 Meilen, rund 160.000 Kilometern, weisen häufig noch einen Batteriezustand zwischen 88 und 95 Prozent auf. Nach Einschätzung von Generational+ eignet sich die reine Kilometerleistung daher nur eingeschränkt als Indikator für die tatsächliche Batteriegesundheit.
Akkus halten teils länger als die E-Autos
In zahlreichen Fällen könnte die Hochvoltbatterie die technische Lebensdauer des Fahrzeugs sogar übertreffen. Da sie den größten Einzelkostenfaktor eines Elektroautos darstellt und ihr Verschleiß stark vom individuellen Nutzungsprofil abhängt, bleibt ein schonender Umgang dennoch relevant. Gleichzeitig zeigen die Daten je nach Marke und Modell spürbare Unterschiede. Für den Gebrauchtwagenmarkt empfiehlt sich daher eine individuelle Batterieprüfung.
Grundlage des Reports sind mehr als 8.000 im Jahr 2025 durchgeführte Batteriechecks bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen der Baujahre 2013 bis 2025. Die Laufleistungen reichten von Neufahrzeugen bis zu rund 258.000 Kilometern. In die Analyse flossen Modelle von 36 Herstellern ein, darunter batterieelektrische Fahrzeuge ebenso wie Plug in Hybride.
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