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Stau-Gefahr: Sommerferien und Baustellen vom 18.–20. Juli

Stau
Stau, Quelle: Unplash

Mit dem Beginn der Ferien in insgesamt neun Bundesländern, darunter NRW, Niedersachsen und Hessen, sowie parallel laufenden Ferien in den Niederlanden und Skandinavien, erwartet der ADAC am kommenden Wochenende erneut eine massive Verkehrszunahme.

Spitzenzeiten: Wann wird es Stau geben?

Deutschlands größter Automobilclub geht von einem staureichen Wochenende aus:

  • Freitag: ab den frühen Nachmittagsstunden steigt das Staurisiko, wenn Pendler und Urlauber zusammenkommen.
  • Samstagvormittag: viele Kurzentschlossene und Tagesausflügler sind unterwegs.
  • Sonntagnachmittag: Heimreiserouten sind erneut stark belastet.

Der ADAC empfiehlt daher, wenn möglich unter der Woche außerhalb des Berufsverkehrs zu reisen – optimal seien Montag bis Donnerstag.

Baustellen: Das Nadelöhr auf den Autobahnen

Insgesamt gibt es rund 1.200 Baustellen auf Deutschlands Autobahnen, die vor allem durch Fahrstreifenverengungen für erhebliche Verzögerungen sorgen. Ganz oben auf der Stauliste stehen:

  • Routen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A1 (Köln–Dortmund–Münster–Bremen–Hamburg)
  • A3 (Köln–Frankfurt–Nürnberg–Passau)
  • A5 (Frankfurt–Karlsruhe–Basel)
  • A7 (Hamburg–Flensburg & Hamburg–Füssen/Reutte)
  • A8 (Karlsruhe–München–Salzburg)
  • A9 (Halle/Leipzig–München)
  • A93 (Inntaldreieck–Kufstein)
  • A95/B2 (München–Garmisch-Partenkirchen)
  • A99 (Umfahrung München)
  • Zudem stark belastet: A2, A4, A6, A24, A31, A45, A61

Ferien‑Lkw‑Fahrverbot entspannt die Lage

Am Samstag, jeweils 7–20 Uhr, gilt bis einschließlich 31. August auf den besonders staugefährdeten Autobahnen ein Fahrverbot für Lkws über 7,5 t – ein seit 1. Juli geltender Entlastungsmechanismus.

Geteiltes Leid: Engpässe auch im Ausland

Auch auf den klassischen Transitstrecken nach Österreich, Schweiz und Italien drohen erhebliche Verzögerungen – etwa auf:

  • Brenner‑Autobahn (A13)
  • Inntal‑Autobahn (A12)
  • Fernpassstraße (B179)
  • Tauernautobahn (A10)
  • Karawankenautobahn, Gotthard-Route

In Österreich werden auch Grenz- und Seitenbaustellen (z. B. Luegbrücke, Pfändertunnel) und Abfahrtssperren vermehrt zum Stau‑Risiko.

Fahrtrouten clever planen

Der ADAC rät:

  • Alternative Tage wählen (Montag–Donnerstag, außerhalb der Stoßzeiten).
  • Früh morgens oder abends losfahren, um Staus zu vermeiden.
  • Genügend Pausen einplanen – besonders wichtig auf langen Strecken.
  • Umleitungen über Land lohnen meist erst bei Staus über 10 km oder Vollsperrungen.
  • Vor Reisebeginn aktuelle Verkehrsumleitung beachten, ausreichend Wasser und Sonnenschutz einpacken.

Fazit

Wer flexibel ist und alternative Reisetage sowie -zeiten nutzt, kann das Schlimmste vermeiden. Dennoch gilt am Wochenende vom 18. bis 20. Juli: Autobahnen staufrei sind eher die Ausnahme. Eine vorausschauende Planung lohnt sich – besonders in den genannten Zeiten und Regionen.


Themen des Beitrags:
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Über den Autor

Fabian Schwarzenbach

Fabian Schwarzenbach ist Journalist, Podcaster und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte sind Elektromobilität, neue Modelle, Fahrzeugtechnik und Digitalisierung. Bekannt ist er außerdem als Moderator des Apple-Podcasts „Apfelplausch“.

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