Stau
Stau am Wochenende: Hier wird es zum Monatswechsel voll

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- Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende auf zahlreiche Staus und Verkehrsbehinderungen auf Deutschlands Autobahnen einstellen.
- Grund dafür sind das Ende der Herbstferien in mehreren Bundesländern, der Ferienbeginn in Bayern sowie regionale Feiertage.
- Zusätzlich erschweren rund 1.100 Baustellen den Verkehrsfluss auf den Fernstraßen.
Zum Monatswechsel wird es wieder voll: An verschiedenen Stellen steigt am Wochenende die Stuagefahr auf deutschen Fernstraßen und es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Besonders am Freitagnachmittag, dem 30. Oktober, dürfte das Verkehrsaufkommen deutlich steigen. Neben dem üblichen Berufs- und Wochenendverkehr sind dann zahlreiche Urlauber unterwegs. Vor allem im Süden Deutschlands wird mit einem erhöhten Reiseverkehr gerechnet, wie der ADAC ausführt. Auch am Samstagvormittag dürfte es auf wichtigen Fernreiserouten voller werden.
Feiertage und Ferienwechsel belasten die Autobahnen
In mehreren Bundesländern ist der 31. Oktober als Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag. Am Sonntag, dem 1. November, wird in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland Allerheiligen gefeiert.
Zusammen mit dem Ferienwechsel können die Feiertage für zusätzliche Verkehrsbewegungen sorgen. Besonders betroffen sind die Autobahnen in Richtung Süden sowie Verbindungen zu beliebten Urlaubsregionen an den Küsten und Seen.
Auch abseits des Reiseverkehrs dürfte die Staugefahr in den kommenden Wochen zunehmen. Mit dem herbstlichen Wetter steigen wieder mehr Berufspendler auf das Auto um. Dadurch kann sich die Verkehrslage insbesondere während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten in den Ballungsräumen verschärfen.
Staugefahr: Hier wird es besonders voll
Zu den besonders belasteten Strecken gehören folgende Autobahnen:
- A1: Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
- A2: Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A3: Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A4: Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5: Kassel – Frankfurt sowie Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7: Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9: Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10: Berliner Ring
- A12: Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
- A45: Gießen – Hagen – Dortmund
- A61: Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A99: Autobahnring München
Besonders an Baustellen, Autobahnkreuzen und stark befahrenen Streckenabschnitten müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen.
Auch in Österreich, der Schweiz und Italien drohen Behinderungen
Wer mit dem Auto ins benachbarte Ausland fährt, sollte ebenfalls zusätzliche Fahrzeit einplanen. In Österreich sind insbesondere die Westautobahn A1, die Pyhrnautobahn A9, die Tauernautobahn A10, die Karawankenautobahn A11, die Inntalautobahn A12 und die Rheintal/Walgauautobahn A14 betroffen.
Auf der Brennerautobahn A13 sorgt die Sanierung der Lueg-Brücke zwischen Innsbruck und dem Brenner weiterhin für Einschränkungen. Auch auf der Arlbergstraße B197 und der Fernpassstraße B179 sind Verzögerungen möglich.
In der Schweiz besteht erhöhte Staugefahr auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie auf der Gotthardroute A2 zwischen Basel und Chiasso. Weitere Engpässe werden auf der A3 zwischen Basel und Chur sowie auf der San-Bernardino-Route A13 erwartet.
In Italien müssen Reisende insbesondere auf der A22 über den Brenner sowie auf den Autobahnen A9 und A7 zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit Behinderungen rechnen.
Bei der Rückreise nach Deutschland können außerdem Grenzkontrollen zusätzliche Wartezeiten verursachen.
Herbstliches Wetter erhöht das Unfallrisiko
Neben dem hohen Verkehrsaufkommen können auch die Witterungsbedingungen für Probleme sorgen. Regen, Nebel und nasses Laub beeinträchtigen die Sicht und verringern die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn. In den Morgenstunden muss stellenweise bereits mit Bodenfrost gerechnet werden.
Autofahrer sollten deshalb ihre Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anpassen, ausreichend Abstand halten und insbesondere auf längeren Strecken zusätzliche Fahrzeit einplanen. Unfälle und kurzfristige Sperrungen können die ohnehin angespannte Verkehrslage weiter verschärfen.
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Über den Autor
Roman van Genabith
Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.Jetzt leasen!
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