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Sparkurs bei Volkswagen, Vorstand erhält trotzdem Millionenboni

Der Volkswagen-Konzern steckt in einer schwierigen Phase. Im Geschäftsjahr 2025 ist der Nettogewinn des Unternehmens um rund 44 Prozent eingebrochen. Das Konzernergebnis fiel von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro.
Der Umsatz blieb mit rund 322 Milliarden Euro zwar nahezu stabil, doch die Profitabilität des größten europäischen Autobauers hat deutlich nachgelassen.
Als Gründe nennt der Konzern unter anderem:
- schwächeres Geschäft in China
- hohe Kosten für den Umbau zur Elektromobilität
- zusätzliche Belastungen durch Zölle und Investitionen
Als Reaktion auf die schwächeren Ergebnisse verschärft Volkswagen seinen Sparkurs.
Der Konzern plant, bis zum Jahr 2030 rund 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.
Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Markt zu stärken. Der Wandel zur Elektromobilität und steigender Konkurrenzdruck, besonders aus China, setzen den Konzern zunehmend unter Druck.
Millionenvergütung für den Vorstand
Trotz der schwierigen Lage erhält der Vorstand weiterhin hohe Vergütungen. Volkswagen-Chef Oliver Blume kam im vergangenen Jahr auf ein Gesamteinkommen von rund 7,4 Millionen Euro, einschließlich Altersvorsorge und variabler Vergütung. Blumes Vorgänger Herbert Diess war sogar der bestbezahlte Manager im Konzern und erhielt rund 9 Millionen Euro.
Zusätzlich können Bonuszahlungen ausgelöst werden, wenn bestimmte Kennzahlen erreicht werden. Durch einen unerwartet hohen Cashflow könnte der Vorstand weitere Bonuszahlungen von bis zu 1,75 Millionen Euro pro Mitglied erhalten.
Kritik an Bonuszahlungen
Die hohen Managervergütungen sorgen intern und öffentlich für Diskussionen. Kritiker sehen darin ein falsches Signal, wenn gleichzeitig Kosten gesenkt und Arbeitsplätze abgebaut werden.
Der Konzern argumentiert dagegen, dass die Vergütung an langfristige Unternehmensziele und finanzielle Kennzahlen gebunden sei. Variable Boni sollen die Führungskräfte motivieren, die Transformation des Unternehmens erfolgreich umzusetzen.
Autoindustrie im Umbruch
Volkswagen steht mit seinen Problemen nicht allein da. Die gesamte Branche befindet sich im Wandel.
Elektromobilität, steigende Entwicklungskosten und ein intensiver Wettbewerb, insbesondere aus China, stellen viele Hersteller vor große Herausforderungen.
Für Volkswagen wird entscheidend sein, ob der Konzern seine Strategie für Elektroautos, Software und neue Plattformen erfolgreich umsetzen kann. Die kommenden Jahre könnten daher richtungsweisend für Europas größten Autobauer werden.
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