Home » News » Allgemein » Schwanger Auto fahren? Gurtadapter sind nicht zu empfehlen

ADAC

Schwanger Auto fahren? Gurtadapter sind nicht zu empfehlen

Sicherheitsgurt Auto
Sollte man schwanger Auto fahren? Wenn, dann mit normalen Gurten, sagt der ADAC, Quelle: Alexandria Gilliott, Unsplash

Der ADAC hat mehrere Adapter für Anschnallgurte für Schwangere getestet. Diese versprechen einen höheren Komfort sowie mehr Sicherheit für das ungeborene Kind. Das Ergebnis des Crashtests ist allerdings erschreckend. Alle vier Gurte konnten den Druck auf den Schwangerschaftsbauch nicht minimieren. Im Gegenteil: Von den getesteten Gurtadaptern geht ein erhöhtes Risiko für Schwangere und die ungeborenen Babys aus. Wer schwanger Auto fahren will, sollte auf den herkömmlichen Gurt setzen.

Vier verschiedene System fallen durch

Der ADAC hat vier verschiedene System getestet. Dabei handelt es sich im Gurtadapter für Schwangere mit Metallhaken, Plastikhaken, Gummizüge mit Druckknopf und Zusatzgurten. Bei den repräsentativen Anschallversuchen fällt auf, dass das Anlegen des Gurtes bei jedem System komplizierter ist, von den Prbanden aber in Kauf genommen wird, um vermeintlich mehr Sicherheit für das werdende Kind zu erlangen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Entgegen der versprochenen Druckverminderung auf den Schwangerschaftsbauch erhöhten die getesteten System alle den Druck. Auch beim Crashtest fällt der ADAC ein vernichtendes Urteil. Die Gurte waren allesamt nicht in der Lage, den Körper bei entsprechender Belastung in einer niedrigen Position zu halten.

Stattdessen verschlechtert der Adapter die Umschlingung und damit den Rückhalt des Beckens. Im Test ist eine erhöhte Belastung an Brust, Bauch und Becken gemessen worden. Die Beschleunigung in den gemessenen Bereichen stieg teilweise um bis zu 30 Prozent. Zudem sind die Systeme mit Plastikhaken gebrochen, die Metallkonstruktionen und Druckknöpfe drücken unangenehm in den Bauch.

Schwanger Auto fahren: Was sind Schwangerschaftsgurte?

Schwangerschaftsgurte für das Auto sind spezielle Sicherheitsgurte, die für schwangere Frauen entwickelt wurden, um während der Autofahrt vermeintlich zusätzlichen Schutz und Komfort zu bieten. Das Versprechen der Hersteller: Während der Schwangerschaft können herkömmliche Sicherheitsgurte für Frauen unbequem werden und den Bauchbereich belasten. Schwangerschaftsgurte sind so konzipiert, dass sie den Bauchraum besser unterstützen und den Druck auf den Bauch minimieren.

Typischerweise bestehen Schwangerschaftsgurte aus einem elastischen Gurt, der unter dem Bauch verläuft, und einem diagonalen Gurt, der über die Schulter verläuft. Diese Gurte können oft an den bestehenden Sicherheitsgurten im Auto befestigt werden. Der Zweck besteht darin, den Druck auf den Bauch zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Mutter und des ungeborenen Kindes zu gewährleisten.

Wie der ADAC nun erklärt, benötigt man bei der Nutzung eines solchen Gurtes bis zu 30 Zentimeter mehr Gurt. Dadurch wird der Druck auf den Bauch zusätzlich erhöht. Der Automobilclub rät dringend von der Nutzung eines solchen Zusatzgurtes ab.

Quellen


Themen des Beitrags:
ADACSicherheitsgurt

Jetzt leasen!

Volvo XC90
Ab 517,65 €/Monat brutto: Volvo XC60 B5 AWD Ultra Dark Auto • Privat

Volvo XC90 Leasing für 435 (466) Euro im Monat brutto [LZ 08/24]

Verbrauch: Kraftstoff (kombiniert): 8,1 l/100 km* • Emissionen: kombiniert: 187 g/km CO2*


VW ID.3
Für 224,01 €/Monat brutto: Volkswagen ID.3 Pure 52 kWh 125 kW • Privat

🔥 VW ID.3 Leasing für 224 Euro im Monat brutto [Bestellfahrzeug]

Stromverbrauch: kombiniert: 15,2 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0 g/km CO2*


Škoda Superb 2024 Fließheck und Kombi
Für 189,-- €/Monat netto: ŠKODA Superb 1.5 TSI mHEV DSG Selection Combi • Gewerbe

Škoda Superb Combi Leasing für 189 (254) Euro im Monat netto [gültig bis Ende Juni]

Verbrauch: kombiniert: 5,3 l/100 km* • Emissionen: kombiniert: 122 g/km CO2*