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Polestar 3 kostet ab 89.900 Euro

Polestar 3; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Der schwedische Autobauer Polestar hat sein brandneues Elektro Performance SUV Polestar 3 vorgestellt. Das Elektrofahrzeug vereint skandinavischen Minimalismus und Purismus und ist ab einem Preis von 89.900 Euro inklusive Überführungskosten ab sofort bestellbar.

„Der Polestar 3 ist ein leistungsstarker Elektro SUV, der mit einem unverwechselbaren, skandinavischen Design und exzellenter Fahrdynamik alle Sinne anspricht“, so Thomas Ingenlath, CEO von Polestar in einer Pressemeldung zum Polestar 3. „Mit dem Start der Polestar Herstellung in den Vereinigten Staaten vergrößern wir unsere Produktionspräsenz. Wir sind stolz und freuen uns, unser Portfolio zu erweitern, während wir unser schnelles Wachstum fortsetzen.“

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Im Konfigurator wird zum einen die Version Polestar 3 Long range Dual motor mit einem 111-kWh-Batteriepaket und einer voraussichtlichen Reichweite von 610 Kilometer, einer Leistung von 490 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,0 Sekunden angezeigt. Zum anderen gibt es noch den Polestar 3 Long range Dual motor mit Performance Paket, der ab 96.500 Euro startet, mit 517 PS kommt und nur 4,7 Sekunden braucht, um die 100 km/h-Marke zu knacken. Beide Versionen besitzen One Pedal Drive und eine elektrische Torque-Vectoring-Doppelkupplungsfunktion an der Hinterachse. Um Energie zu sparen, kann der hintere Elektromotor entkoppelt werden, sodass nur der vordere Elektromotor aktiv ist. Die serienmäßige Wärmepumpe hilft, die Umgebungswärme für die Klima- und Batteriekonditionierung zu nutzen. Der Polestar 3 ist außerdem für bidirektionales Laden ausgerüstet und bietet damit die Möglichkeit, in Zukunft auch Vehicle-to-Grid und Plug-and-Charge zu nutzen.

Polestar 3 mit Performance Paket
Polestar 3 mit Performance Paket; Quelle: Pressefoto

Neues, aerodynamisches Profil und neuer NVIDIA DRIVE Core-Computer

Eigenen Aussagen zufolge hat der Polestar 3 ein neues, aerodynamisches Profil, bei dem besonderer Wert auf die Beibehaltung der typischen Merkmale eines SUV gelegt wurde, einschließlich einer kraftvollen und breiten Positur. Dies wurde durch subtile, aber effektive aerodynamische Optimierung erreicht – darunter ein vorne in die Motorhaube sowie ein in den Heckspoiler integrierter Aero Wing und Aero Blade am Heck, heißt es auf Polestar weiter.

„Dieses Auto wurde von Anfang an als ein Polestar konzipiert und verfügt über für uns neue charakteristische Merkmale – wie die geteilten Scheinwerfer, die SmartZone und den vorderen Aero Wing“, so Ingenlath.

Zusätzlich wurde der Polestar 3 mit dem neuen NVIDIA DRIVE Core-Computer mit Software von Volvo Cars ausgestattet. NVIDIA ist eine leistungsstarke Automobilplattform, die Daten von zahlreichen Sensoren und Kameras des Fahrzeugs verarbeitet, um fortschrittliche Fahrerassistenz-Sicherheitsfunktionen und Fahrerüberwachung zu ermöglichen.

Interieur und Ausstattung

Das Interieur wurde aufgrund der Nachhaltigkeit ausgewählt. Es soll gleichzeitig für eine hochwertige Ästhetik und eine luxuriöse Haptik sorgen. Dazu gehören „bio-attributed“ MicroTech, tierschutzzertifiziertes Leder und vollständig rückverfolgbare Bezüge aus Wolle.

Das Infotainmentsystem basiert auf der Snapdragon Cockpit Plattform der nächsten Generation von Qualcomm Technologies Inc.. Als zentrale Komponente des Snapdragon Digital Chassis – einer umfassenden Reihe offener und skalierbarer Cloud-vernetzter Automobilplattformen – wird die Snapdragon Cockpit Plattform eingesetzt, um mit ihrer Hochleistungsfähigkeit für hochauflösende Displays, Surround-Sound in Premiumqualität und nahtlose Konnektivität im gesamten Fahrzeug ein beeindruckendes, immersives Erlebnis zu bieten. Das Betriebssystem des Elektro-SUV ist Android Automotive OS, das gemeinsam mit Google entwickelt wurde und über ein 14,5-Zoll-Display in der Mitte des Fahrzeugs bedient wird. Over-the-Air-Updates ermöglichen eine kontinuierliche Verbesserung der Software.

Polestar 3 Interieur
Polestar 3 Interieur; Quelle: Pressefoto

Inkludierte Ausstattungspakete sind beispielsweise das Pilot-Paket mit Pilot-Assist, Park Assist und Head-Up-Display. Im Plus-Paket ist ein Bowers & Wilkins Premium-Soundsystem enthalten. Außerdem gibt es serienmäßig ein durchgehendes Panoramaglasdach, Voll-LED-Beleuchtung, 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und vieles mehr. Ab dem zweiten Quartal 2023 kann zusätzlich noch ein Pilot-Paket mit LiDAR von Luminar bestellt werden. Es umfasst eine zusätzliche Steuereinheit von NVIDIA, drei Kameras, vier Ultraschallsensoren und eine Reinigungsfunktion für die Front- und Rückfahrkamera.

Sicherheit von Volvo Cars

Nachdem erst kürzlich Volvo Cars eine neue Sicherheitsära eingeleitet hat, kommt die nächste Generation der aktiven und passiven Sicherheitsmerkmale auch im brandneuen Polestar 3 zum Einsatz. Dazu gehört die neueste Innovation: Radarsensoren im Innenraum, die Bewegungen im Submillimeterbereich erkennen können. Dies verhindert, dass Kinder oder Haustiere unbeabsichtigt im Fahrzeuginneren zurückgelassen werden. Das System ist auch mit der Klimaanlage verbunden, um Hitzschlag oder Unterkühlung zu vermeiden. Weitere Kooperationen mit branchenführenden Sicherheitstechnologie-Partnern wie Zenseact, Luminar und Smart Eye versorgen den Polestar 3 mit modernster ADAS-Technologie (Advanced Driver Assistance System), die sich dank der zentralisierten Rechenleistung nahtlos integrieren lässt.

Insgesamt verfügt das Elektro-SUV über fünf Radarmodule, fünf externe Kameras und 12 externe Ultraschallsensoren. Die SmartZone unter dem vorderen Aero Wing, in der mehrere nach vorne gerichtete Sensoren, ein beheiztes Radarmodul und eine Kamera untergebracht sind, wird zum Markenzeichen des Polestar Designs. In der Fahrerkabine bringen zwei Closed-Loop-Fahrerüberwachungskameras die führende Eye-Tracking-Technologie von Smart Eye für sichereres Fahren zum ersten Mal in einen Polestar. Die Kameras überwachen die Augen des Fahrers und können Warnmeldungen, Töne und sogar eine Notbremsfunktion auslösen, wenn die fahrende Person als abgelenkt, schläfrig oder mental abwesend erkannt wird.

„Unser Ziel war es, die Leistung und Präzision zu bieten, die alle Polestar Fahrzeuge auszeichnen, ohne dabei den Komfort des Fahrens im Alltag zu beeinträchtigen“, so Joakim Rydholm, Chief Chassis Engineer von Polestar. „Wir haben neue Komponenten wie die adaptive Luftfederung eingesetzt, um das ‚Polestar-Feeling‘ für diese Art von Auto zu erreichen.“


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