KFZ-Versicherung
Neue Regionalklassen 2027: Für Millionen Autofahrer ändert sich die Kfz-Versicherung

-
- Für knapp jeden vierten Versicherten ändert sich 2027 die Regionalklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung.
- Nach der neuen Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden 23,5 Prozent der Versicherten neu eingestuft.
- Je nach Wohnort kann sich das positiv oder negativ auf den Versicherungsbeitrag auswirken.
Für viele Autofahrer ändert sich kommendes Jahr die Einstufung ihrer KFZ-Versicherung, wie das Handelsblatt schreibt. Von einer besseren Einstufung profitieren knapp 5,2 Millionen Autofahrer in 63 Zulassungsbezirken. Gleichzeitig werden rund 4,8 Millionen Versicherte in 46 Bezirken in eine höhere Regionalklasse eingestuft.
Für die Mehrheit ändert sich nichts
Für die große Mehrheit bleibt dagegen alles beim Alten. Mehr als 32 Millionen Autofahrer in 304 Zulassungsbezirken behalten in der Kfz-Haftpflicht ihre bisherige Regionalklasse.Grundlage für die Einstufung ist die Schadenbilanz der einzelnen Regionen. Der GDV untersucht unter anderem, wie häufig Schäden auftreten und wie hoch die daraus resultierenden Kosten ausfallen.
Besonders günstig fällt die Bilanz unter anderem in den Zulassungsbezirken Elbe-Elster und Prignitz in Brandenburg, Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz sowie Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen aus.
Die bundesweit beste Schadenbilanz in der Kfz-Haftpflicht weist wie bereits im Vorjahr Elbe-Elster auf. Dort liegen die Schäden rund 33 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Deutlich anders sieht es in einigen Großstädten aus. „Besonders Großstädte schneiden häufig schlechter ab als ländliche Regionen“, erklärt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die schlechteste Schadenbilanz weist erneut Offenbach auf, dicht gefolgt von Gelsenkirchen und Berlin. In diesen Regionen liegen die Schäden um bis zu 39 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.
Auch neue Regionalklassen für Kaskoversicherungen
Änderungen gibt es 2027 ebenfalls bei Voll- und Teilkaskoversicherungen. Hier fallen die Verschiebungen insgesamt geringer aus. Rund 2,4 Millionen Kaskoversicherte werden in eine niedrigere Regionalklasse eingestuft, während ebenfalls etwa 2,4 Millionen in eine höhere Klasse wechseln.
Für rund 33 Millionen der insgesamt etwa 38 Millionen Kaskoversicherten bleibt die bisherige Einstufung bestehen. Das entspricht einem Anteil von knapp 87 Prozent.
Regionalklasse ist nur einer von mehreren Preisfaktoren
Grundsätzlich kann eine günstigere Regionalklasse zu einem niedrigeren Versicherungsbeitrag führen. Die tatsächliche Höhe der Prämie hängt allerdings von zahlreichen weiteren Faktoren ab, darunter Typklasse, Schadenfreiheitsklasse und individuelle Tarifmerkmale.
Entscheidend für die Regionalklasse ist der Wohnort des Fahrzeughalters. Dabei spielt es keine Rolle, an welchem Ort ein konkreter Unfall oder anderer Schaden entstanden ist. Die Schäden werden statistisch dem Zulassungsbezirk des Halters zugerechnet.
Die Regionalstatistik des GDV ist für Versicherungsunternehmen nicht verbindlich. Versicherer können die neuen Einstufungen ab sofort für Neuverträge und bei bestehenden Verträgen ab dem nächsten Versicherungsjahr berücksichtigen.
Verkehr
Jetzt leasen!
Dacia Bigster Leasing für 194 Euro im Monat brutto [sofort verfügbar]
Verbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 5,4 l/100 km* • Emissionen: kombiniert: 124 g/km CO2*
Škoda Epiq Leasing für 259 Euro im Monat brutto [ohne Anzahlung]
Verbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 13,7 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*
🔥 VW Caddy California Leasing für 199 Euro im Monat brutto [Sommeraktion]
Verbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 6,7 l/100 km* • Emissionen: kombiniert: 152 g/km CO2*


