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Mercedes EQXX: Elektroauto schafft über 1.000 Kilometer

Mercedes-Benz Vision EQXX
Mercedes-Benz Vision EQXX; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Mercedes-Benz hat mit der Elektroauto-Studie EQXX 1.008 Kilometer am Stück zurückgelegt. Mit nur einer einzigen Ladung. 2024 soll die Technologie in Serie gehen.

Die Elektroauto-Studie Mercedes EQXX hat seinen ersten Roadtrip erfolgreich gemeistert. Im realen Straßenverkehr demonstrierte der EQXX eine Reichweite von 1.008 Kilometern mit nur einer Batterieladung und einem durchschnittlichen Verbrauch von 8,7 kWh/100 Kilometer, berichtet der Autobauer in einer Pressemeldung.

Von Sindelfingen bis nach Cassis an der Côte d’Azur

Er hat es gepackt! Der EQXX hat 1.008 Kilometer geschafft – mit vom TÜV versiegelter Ladeklappe. Das Elektroauto ist von Sindelfingen bis nach Cassis an der Côte d’Azur gefahren. In elf Stunden und 32 Minuten von Deutschland über die Schweiz durch Italien bis nach Frankreich. Dabei ist das Fahrzeug durchschnittlich 87 km/h gefahren und hat 8,7 kWh/100 Kilometer verbraucht. Umgerechnet entspricht das circa 2,50 Euro pro 100 Kilometer. Am Zielort angekommen waren sogar noch 140 Kilometer übrig.

Mercedes-Benz Vision EQXX - Vom TÜV versiegelte Ladeklappe
Mercedes-Benz Vision EQXX – Vom TÜV versiegelte Ladeklappe; Quelle: Pressefoto

EQXX fährt mit maximal 140 km/h über 1.000 Kilometer weit

Die Rekordfahrt begann in Deutschland am 05. April bei fünf Grad und Regen. Am Gotthard war Stau. In Italien gab es viele Baustellen. In Frankreich schien die Sonne. Während der Fahrt des EQXX mussten die EQS-Begleitfahrzeuge zwischendurch laden, der EQXX durfte nicht. Er fuhr nie schneller als 140 km/h, obwohl er auf über 200 km/h kommen würde.

Elegantes, luxuriöses Design: Optik gibt Ausblick auf kommende EQ-Modelle

Der Vision EQXX ist ein elegantes und luxuriöses Gefährt. Die aerodynamische Form verleiht dem Wagen eine Leichtigkeit und wirkt dennoch nobel. Die größtenteils geschlossene Front besitzt Scheinwerfer, die an die EQ-Familie erinnern. An der Seite springen spezielle Reifen mit aerodynamisch optimierten Felgen auf, die Luftwirbelungen auf ein Minimum reduzieren sollen. Das Spiegelgehäuse und Glas erinnert an Polestar. Die einziehbaren Türgriffe kommen serienmäßig aus dem Mercedes-EQS, der S-Klasse und dem SL.

Besonders interessant: Die Designabteilung des EQXX durfte erst im zweiten Anlauf an das Fahrzeug. Zuerst waren die Aerodynamiker an der Reihe. Der EQXX steht nämlich ganz im Zeichen der Effizienz. Das Resultat ist ein cw-Wert von gerade einmal 0,17.

Antrieb und Akku: EQXX schafft mehr als 1.000 Kilometer Reichweite

Der 100-kWh-Akku des Vision EQXX wiegt 495 Kilogramm, was ungefähr einem Drittel weniger als beim EQS entspricht. Er passt in einen 2.800-Millimeter-Radstand und wird ab 2024 in Serie gehen. Bei der Anpassung des bis zu 204 PS starken Elektromotors im Heck bekamen die Entwickler des EQXX Unterstützung aus den hauseigenen Formel 1- und Formel-E-Rennställen. Ungewöhnlich hoch liegt die Betriebsspannung des Systems. Sie beträgt mehr als 900 Volt. Gemeinsam mit dem Zellen-Zulieferer CATL konnte Mercedes die Energiedichte der Akkus verdoppeln, indem sie den Siliziumanteil in den Akkuzellen erhöht haben. Aus dieser Aktion resultiert eine Kapazität von 100 kWh und ein Stromverbrauch von unter 10 kWh/100 Kilometer und ein Erfolgsrezept für eine enorme Reichweite.

Mercedes-Benz Vision EQXX im echten Straßenverkehr
Mercedes-Benz Vision EQXX im echten Straßenverkehr; Quelle: Pressefoto

Zur enormen elektrischen Reichweite tragen auch die 117 Solarzellen im Dach bei. Sie verhelfen bei günstigen Bedingungen immerhin zu einer Zusatzreichweite von 25 Kilometern.

Innenraum überzeugt mit veganen Materialien

Der Innenraum ist hervorragend und ansprechend aufgebaut. Hier geht es komplett vegan zu. Das bedeutet, es gibt keinerlei tierische Materialien. Stattdessen greift der Hersteller Mercedes-Benz zu Materialien wie Kaktus- und Pilzleder oder Bambusfasern.

Das Highlight des Innenraums ist der sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckende Monitor im Armaturenbrett. Er ist Kombiinstrument und Infotainmentscreen zugleich. Die Sprachsteuerung „Hey Mercedes“ bekommt in der MBUX-Zukunftsvision einen menschlichen Charakter und wird im Bildschirm als animierter Kopf dargestellt. Auch die Sprachausgabe klingt mehr nach einer reellen Person als noch zuvor.

MBUX-Zukunft im Mercedes-Benz Vision EQXX; 47,5 Zoll Display
MBUX-Zukunft im Mercedes-Benz Vision EQXX; 47,5 Zoll Display; Quelle: Pressefoto

Jeder Sitzplatz im EQXX bekommt das passende Ambiente. Sprich: die Sitze tragen in den Kopfstützen Lautsprecher. Dadurch können Fahrer:innen aktivierende Musik hören, während Beifahrer:innen entspannen. Des Weiteren gibt es Aktuatoren im Sitz, die das Klangerlebnis einerseits verstärken und andererseits Warnhinweise haptisch untermauern sollen.

Fazit: Reichweitenangst wird es beim EQXX nicht mehr geben. Mercedes haut mit der umgesetzten Studie für Sparneuwagen das „Auto des Jahres 2024“ raus! Beim EQXX treffen Innovation, Elektromobilität, Technologie, Eleganz und Nachhaltigkeit aufeinander. Achtung: Echtes Highlight im Anmarsch.

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