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Mehr als 1.000 PS und Retro-Effekte: So will BMW alte und neue Kunden erreichen

BMW-Händler, BMW Neuwagen
Neuwägen bei einem BMW-Händler, Quelle: Erik McLean, Unsplash

BMW vollzieht beim M3 einen strategischen Kurswechsel mit Signalwirkung. Die nächste Generation des Performance Modells wird rein elektrisch angetrieben und überschreitet mit einer Leistung von mehr als 1.000 PS eine bislang unerreichte Marke. Gleichzeitig integrieren die Entwickler bewusst eine technisch nicht notwendige Funktion, um ein Fahrerlebnis zu bewahren, das im Übergang zur Elektromobilität zunehmend verschwindet.

Der Umbruch ist terminiert. Ab 2027 rollt der BMW M3 als vollelektrisches Modell auf Basis der sogenannten Neuen Klasse auf die Straße. Diese Plattform markiert für BMW den tiefgreifendsten Technologiesprung seit Jahrzehnten und definiert Leistungsparameter und Fahrdynamik neu. Der elektrische M3 positioniert sich damit deutlich oberhalb des bisherigen Performance Niveaus der Marke.

1.000 PS und darüber

Kern der neuen Architektur ist ein Antriebskonzept mit vier Elektromotoren, jeweils einem pro Rad. Jeder Motor verfügt über ein eigenes Getriebe sowie eine separate Recheneinheit. In der Summe ergibt sich eine Systemleistung von offiziell über 1.000 PS, intern soll das tatsächliche Potenzial darüber liegen. BMW zielt damit auf eine Fahrdynamik, die mit klassischen Verbrennerkonzepten physikalisch nicht darstellbar ist und neue Maßstäbe bei Traktion und Regelbarkeit setzen soll.

Künstlich auf Verbrenner getrimmt

Gleichzeitig wahrt BMW bewusst die Angebotsvielfalt. Der elektrische M3 ersetzt nicht vollständig die bisherige Ausrichtung. Parallel bleibt eine Version mit Reihensechszylinder verfügbar, um bestehende Kundensegmente weiter zu bedienen und den Übergang technologisch wie emotional abzufedern.

Ein besonderer Fokus laut Berichten liegt auf dem Fahrerlebnis. Obwohl Elektromotoren keine Gangwechsel benötigen, simuliert BMW softwareseitig Schaltvorgänge. Akustik und Lastwechsel werden künstlich erzeugt, um das vertraute Gefühl eines Schaltgetriebes nachzubilden. Der Ansatz richtet sich gezielt an Kunden, die lineare Beschleunigung als zu steril empfinden und emotionale Rückmeldung erwarten.

Die Energieversorgung übernimmt eine im Fahrzeugboden integrierte Batterie mit einer Kapazität von mehr als 100 kWh. Die 800 Volt Architektur ermöglicht kurze Ladezeiten und hohe Leistungsabgabe. Gleichzeitig stellt das Batteriegewicht eine der größten Herausforderungen dar. Mehrere hundert Kilogramm zusätzlicher Masse müssen so integriert werden, dass der M3 seine Rolle als präziser, agiler Hochleistungssportler behält und nicht an Dynamik einbüßt.

Mit dem elektrischen M3 will BMW den Anspruch demonstrieren, Hochleistungsfahrzeuge neu zu definieren, ohne dabei die emotionale Bindung zur Marke aufzugeben.


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