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McLaren vor Verkauf: Audi und BMW mit Interesse am Sportwagenbauer

McLaren 570s
McLaren 570s; Quelle: ernie114/Pixabay

Business. Laut Medienberichten scheint ein Bieter-Wettbewerb zwischen den bayerischen Herstellern Audi und BMW um die finanziell angeschlagene Sportwagenschmiede McLaren einzutreten. McLaren könnte dabei schon kurz vorm Verkauf stehen.

Dem VW-Konzern, beziehungsweise dessen Töchtern Audi und Porsche, wird Interesse an einem Einstieg in die Formel 1 nachgesagt. Demnach will Audi McLaren kaufen, während sich Porsche ab 2026 mit Red Bull zusammentun will. Eine Entscheidung diesbezüglich kann nicht auf die lange Bank geschoben werden. Bis zum 15. Dezember muss entschieden sein, wer 2026 in der Königsklasse des Motorsports dabei sein will. Nach Informationen von auto motor sport haben Audi und Porsche mit McLaren, Red Bull, Williams und Sauber über eine Zusammenarbeit gesprochen.

Finanzieller Notstand scheint McLaren-Verkauf sicher zu machen

Der Sportwagen-Hersteller mitsamt Formel-1-Team hatte im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Krise mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht zuletzt konnten sie sich durch ein Investment von 500 Millionen Pfund aus Arabien retten. Einem Bericht von Autocar zufolge hat sich Audi die komplette McLaren Group gesichert, um den Formel-1-Einstieg fest zu machen. In diesem Erwerb sei allerdings das Tochterunternehmen McLaren Applied, das Konzepte zur Elektrifizierung von Motorsport- und Sportwagen entwickelt, nicht inbegriffen zu sein. Audis erstes Angebot sei Berichten zufolge aber bereits abgelehnt und ein höheres gefordert worden sein.

Eine Audi-Sprecherin sagte dem Handelsblatt erst kürzlich, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen sei.

BMW-Interesse am Sportwagen-Hersteller

In einer Meldung der Automobilwoche wird der BMW Group Interesse an den McLaren 720 S und Co nachgesagt. Darüber hinaus biete der Sportwagenbauer dem bayerischen Hersteller die Chance sofort ins Luxus-Sportwagen-Geschäft einzusteigen. Allein im vergangenen Jahr verkaufte McLaren 1.659 Fahrzeuge. Auf jeden Fall haben die beiden Marken eine gemeinsame Geschichte in Form des legendären McLaren F1, der hinter seinen drei Sitzen eine V12 der Münchner trug.

Der gemeinsamen Historie zwischen McLaren und BMW wirkt allerdings momentan der bereits vorhandene Kontakt von Audi beim Sportwagen-Hersteller entgegen. Der ehemalige Porsche-Chef Michael Macht hat nach Ausscheiden von McLaren-CEO Mike Flewitt als Interimschef übernommen. Auch Stefan Jacoby, ein weiterer hoher Ex-VW-Manager, ist an Bord. Die Verbindung von Audi und McLaren reicht viele Jahre zurück.

Noch am Sonntag dementierte ein BMW-Pressesprecher gegenüber Reuters die Gerüchte um Interesse an McLaren und stellte klar, dass BMW nichts von einer Übernahme der Sportwagen-Marke wissen wolle. Ob des der Wahrheit entspricht oder nur ein taktisches Vorgehen ist, bleibt abzuwarten.


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