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Kia PV5 wird als Siebensitzer zum Elektro-Familienbus

Sieben Sitzplätze, zwei Schiebetüren und ein vollelektrischer Antrieb: Der Kia PV5 Passenger entwickelt sich vom praktischen Elektro-Kleinbus zum geräumigen Familienauto. Neben dem bereits erhältlichen Fünfsitzer kann der knapp 4,70 Meter lange Stromer ab sofort auch mit sechs oder sieben Plätzen bestellt werden. Der neue Kia PV5 Siebensitzer startet bei 40.190 Euro. Damit richtet sich das Modell nicht mehr nur an Unternehmen und Shuttle-Dienste, sondern ausdrücklich auch an größere Familien.
Die Produktion der neuen Varianten für das Modelljahr 2027 soll Mitte Juli beginnen. Neben der zusätzlichen Sitzreihe erhält der PV5 mehrere kleinere Verbesserungen, die den Alltag komfortabler machen sollen.
Sieben Plätze mit einfachem Zugang
Beim Siebensitzer verteilt Kia die Plätze im Schema 2-2-3. In der zweiten Reihe befinden sich somit zwei Einzelsitze, dahinter folgt eine Dreierbank. Die mittlere Sitzreihe ist leicht nach links versetzt eingebaut. Dadurch entsteht auf der rechten Seite ein breiterer Durchgang zur dritten Reihe.
Für Familien interessant sind außerdem vier ISOFIX-Halterungen im Fond. Zwei befinden sich in der zweiten Reihe, zwei weitere an den äußeren Plätzen der dritten Reihe. Serienmäßige Schiebetüren auf beiden Fahrzeugseiten sowie besonders niedrige Einstiegskanten erleichtern das Einsteigen. Je nach Ausstattung lassen sich die Schiebetüren auch elektrisch bedienen.
Trotz der sieben Plätze bleibt Raum für Gepäck. Bei umgeklappter Lehne der dritten Sitzreihe stehen laut Kia 318 Liter zur Verfügung. Werden weitere Lehnen umgelegt, wächst das Volumen auf bis zu 785 Liter.
Preislich beginnt der Sechssitzer bei 41.540 Euro. Er ist allerdings erst ab der Ausstattungslinie Plus erhältlich. Der günstigere Siebensitzer startet wie der Fünfsitzer in der Basisversion Essential.
Zwei Akkus und bis zu 1.500 Kilogramm Anhängelast
Für den Antrieb stehen Batterien mit 51,5 und 71,2 kWh zur Wahl. Der Aufpreis für den größeren Akku beträgt 4.000 Euro. Beim bisherigen Fünfsitzer ermöglicht er eine WLTP-Reichweite von bis zu 412 Kilometern. Die endgültigen Reichweitenwerte für die neuen Sechs- und Siebensitzer will Kia später bekannt geben.
Beide Batterien sollen sich an einem geeigneten Schnelllader in rund 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lassen. Für das dritte Quartal ist zudem ein optionaler 22-kW-On-Board-Charger vorgesehen, der kürzere Ladezeiten an leistungsfähigen AC-Säulen ermöglicht.
Praktisch fällt auch die Anhängelast aus. Mit der großen Batterie darf der PV5 bis zu 1.500 Kilogramm gebremst ziehen. Beim kleineren Akku sind es 750 Kilogramm. Über die optionale V2L-Funktion kann der Hochvoltakku außerdem externe Geräte mit Strom versorgen.
Schon die Basis bringt viel Ausstattung mit
Bereits die Ausstattungslinie Essential umfasst unter anderem Klimaautomatik, Navigationssystem, Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfer, digitales Kombiinstrument sowie Parksensoren vorn und hinten. Bei den Varianten mit sechs oder sieben Sitzen gehören außerdem eine Wärmepumpe und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen zum Serienumfang.
Das Infotainmentsystem basiert auf Android Automotive OS und erlaubt die Installation zusätzlicher Apps. Hinzu kommen Over-the-Air-Updates und die Möglichkeit, das Fahrzeug in digitale Flottenmanagementsysteme einzubinden.
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