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Gewinn sinkt, Milliarden bleiben, BMW behauptet sich im Premiumsegment

BMW Vierzylinder Gebäude
BMW Vierzylinder Gebäude, Quelle: Michael Siebert, Pixabay

Die BMW Group hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2025 vorgestellt und meldet einen Gewinnrückgang. Trotz schwieriger Marktbedingungen bleibt das Ergebnis des Münchner Premiumherstellers jedoch auf hohem Niveau. Der Konzern erwirtschaftete im vergangenen Jahr ein Vorsteuerergebnis von rund 10,2 Milliarden Euro.

Damit liegt BMW weiterhin deutlich über vielen Wettbewerbern der Branche. Auch wenn das Ergebnis unter dem Wert des Vorjahres liegt, zeigt sich der Konzern weiterhin profitabel und stabil aufgestellt.

Umsatz bei über 150 Milliarden Euro

Der Gesamtumsatz der BMW Group lag 2025 bei rund 155 Milliarden Euro. Weltweit wurden etwa 2,55 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert.

Damit gehört BMW weiterhin zu den profitabelsten Herstellern im Premiumsegment. Besonders im Vergleich zu vielen Volumenherstellern bleibt die operative Marge hoch.

Elektromobilität wächst weiter

Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt die Elektromobilität. BMW konnte den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge deutlich steigern.

Im Jahr 2025 verkaufte der Konzern rund 430.000 Elektroautos, was einem Anteil von etwa 17 Prozent der gesamten Auslieferungen entspricht. Damit gehört BMW inzwischen zu den größten Herstellern von Premium-Elektrofahrzeugen weltweit.

Bis zum Ende des Jahrzehnts plant das Unternehmen, dass mehr als 50 Prozent der Verkäufe vollelektrisch sein sollen.

Neue Klasse soll den nächsten Technologiesprung bringen

Ein entscheidender Baustein für die Zukunft ist die neue Elektroplattform „Neue Klasse“. Die erste Serienversion soll bereits 2026 vorgestellt werden.

Die neue Generation bringt mehrere technische Verbesserungen:

Die Reichweite soll um bis zu 30 Prozent steigen. Gleichzeitig soll das Schnellladen ebenfalls rund 30 Prozent schneller werden. Auch die Effizienz der Antriebe soll deutlich verbessert werden.

BMW verspricht außerdem eine völlig neue digitale Fahrzeugarchitektur und ein deutlich leistungsfähigeres Infotainment-System.

Premiumstrategie sorgt für stabile Gewinne

Der Gewinnrückgang hängt vor allem mit mehreren externen Faktoren zusammen. Dazu zählen steigende Kosten, zunehmender Wettbewerb im Elektromarkt sowie eine schwächere Nachfrage in China.

Trotzdem bleibt BMW profitabel. Ein Grund dafür ist die klare Premiumstrategie des Unternehmens. Während Volumenhersteller stärker unter Preisdruck stehen, kann BMW höhere Margen pro Fahrzeug erzielen.

Fazit

Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild. Der Gewinn der BMW Group geht zurück, bleibt mit über 10 Milliarden Euro jedoch auf einem hohen Niveau.

Mit mehr als 2,5 Millionen verkauften Fahrzeugen, steigenden Elektroverkäufen und der kommenden Neue-Klasse-Generation sieht sich der Münchner Autobauer weiterhin gut für die kommenden Jahre positioniert.


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