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Für vier neue Modelle: Audi kündigt vertiefte Partnerschaft mit SAIC Motor an

Vier Ringe, Audi, Logo, Kühlergrill
Audi Logo, Quelle: Pixabay
  • Audi und SAIC Motor bauen ihre Zusammenarbeit rund um die China-exklusive Submarke AUDI weiter aus.
  • Beide Partner haben eine erweiterte strategische Vereinbarung unterzeichnet, die die gesamte Wertschöpfungskette künftiger Modelle umfasst.
  • Kern des Ausbaus sind ein eigenes Entwicklungszentrum in Shanghai sowie mehrere neue Fahrzeugprojekte.

Die VW-Tochter Audi hat eine deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit mit SAIC Motor angekündigt. Geplant ist die Einrichtung eines AUDI Innovation & Technology Centers, das unter Leitung von Audi stehen soll. Dort sollen speziell für den chinesischen Markt Technologien für Elektromobilität sowie vernetzte und softwarebasierte Fahrzeuge entwickelt werden. Im Fokus stehen vor allem digitale Funktionen, KI-gestützte Innenraumlösungen und moderne Fahrerassistenzsysteme.

Vier neue Modelle auf bestehender Plattform

Die bestehende technische Basis, die sogenannte Advanced Digitized Platform, soll weiterentwickelt werden. Auf dieser Plattform sind bereits erste Modelle der Submarke entstanden, darunter ein elektrischer Sportback. Künftig sollen zusätzlich vier weitere Modelle folgen, Details zu Zeitplan oder Ausrichtung sind bislang jedoch offen.

Baut VW vielleicht bald chinesische Autos?

Die Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmend wettbewerbsintensiven chinesischen Marktes. Nach einem zunächst erfolgreichen Start mussten die Partner bei bestehenden Modellen bereits mit Preisanpassungen reagieren. Mit der erweiterten Zusammenarbeit wollen Audi und SAIC ihre Position im Premiumsegment für vernetzte Elektrofahrzeuge stärken und gezielt auf lokale Kundenanforderungen eingehen.

Auch VW steht unter erheblichem Kostendruck und hat sich ein einschneidendes Sparprogramm verordnet. Die Ankündigung der vertieften Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen fällt mit einem kontroversen Vorschlag zusammen, der zuletzt von Olaf Lies (SPD), dem Ministerpräsidenten des VW-Stammlandes Niedersachsen gemacht wurde: Der Politiker brachte die Möglichkeit ins Spiel, dass VW künftig in seinen Fabriken auch Autos chinesischer Unternehmen fertigen könnte. Bei Brancheninsidern kam die Idee weniger gut an.


Themen des Beitrags:
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Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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