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Ford startet Europa-Offensive: Sieben neue Modelle in Planung

Ford richtet sein Europa-Geschäft neu aus und kündigt gleich sieben neue Modelle an. Nach dem Aus von bekannten Baureihen wie Fiesta, Focus und Mondeo war das Pkw-Angebot der Marke zuletzt deutlich geschrumpft. Jetzt soll die Modellpalette wieder breiter werden, allerdings nicht mit einer reinen Elektrostrategie, sondern mit einem flexibleren Ansatz.
Im Mittelpunkt stehen sogenannte Multi-Energy-Modelle. Gemeint sind Fahrzeuge, die je nach Markt und Plattform mit unterschiedlichen Antrieben angeboten werden können, etwa als Benziner, Hybrid, Plug-in-Hybrid oder vollelektrisches Modell. Ford will damit stärker auf die tatsächliche Nachfrage reagieren und Kunden nicht auf eine einzige Antriebsart festlegen.
Fünf neue Pkw, zwei neue Nutzfahrzeuge
Von den sieben angekündigten Modellen sollen fünf neue Pkw sein. Laut InsideEVs sind diese voraussichtlich im Kleinwagen- und Kompaktsegment angesiedelt. Dazu gehören offenbar ein kleineres SUV mit Bronco-Anleihen, ein möglicher Fiesta-Nachfolger auf Renault-Basis, ein Crossover auf Renault-4-Basis sowie zwei weitere Multi-Energy-Crossover. Ergänzt wird die Offensive durch neue Nutzfahrzeuge, die für Ford in Europa traditionell besonders wichtig sind.
Besonders spannend ist die Zusammenarbeit mit Renault. Zwei Ford-Modelle sollen auf Renault-Plattformen entstehen. Ein Kleinwagen könnte technisch mit dem Renault 5 verwandt sein, ein kleines SUV mit dem Renault 4. Gebaut werden sollen diese Modelle in Nordfrankreich, der Marktstart des ersten Fahrzeugs ist für Anfang 2028 vorgesehen.
Bronco-Gefühl für Europa
Ein weiterer interessanter Baustein ist ein kompakteres SUV mit Bronco-Charakter. Der bekannte Bronco ist in Europa groß, teuer und eher ein Nischenmodell. Künftig könnte Ford diese Offroad-Optik in ein kleineres, alltagstauglicheres Format bringen. Laut InsideEVs soll das neue Modell eher an den in den USA bekannten Bronco Sport erinnern und ab 2028 neben dem Kuga in Valencia gebaut werden.
Einordnung: Ford sucht den europäischen Neustart
Die neue Modelloffensive zeigt, dass Ford in Europa wieder stärker angreifen will. Nach Jahren der Straffung braucht die Marke dringend frische Modelle unterhalb von Explorer, Capri und Kuga. Gleichzeitig zeigt der Multi-Energy-Ansatz, dass Ford den Markt realistischer einschätzt als noch vor wenigen Jahren.
Statt alles auf eine Karte zu setzen, will Ford künftig mehrere Antriebswege offenhalten. Genau das könnte für Europa entscheidend werden, denn hier laufen Elektromobilität, Hybridtechnik und klassische Verbrenner noch länger parallel.
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