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Ford Kuga Rückruf: Brandgefahr bei Plug-in-Hybrid weitet sich offenbar aus

Beim Ford Kuga Plug-in-Hybrid gibt es neue Bewegung im bekannten Batterierückruf. Laut einer aktualisierten Meldung auf der EU-Plattform Safety Gate reicht der Herstellungszeitraum der betroffenen Fahrzeuge inzwischen vom 2. August 2019 bis 2. März 2026. Damit könnten nicht nur ältere Kuga-Modelle betroffen sein, sondern auch deutlich jüngere Fahrzeuge.
Im Mittelpunkt steht weiterhin die Hochvoltbatterie des Plug-in-Hybrids. In den Batteriezellen kann es offenbar zu einem internen Kurzschluss kommen. Im schlimmsten Fall droht dadurch Brandgefahr. Zusätzlich wird auf einen möglichen Verlust der Antriebsleistung verwiesen, was im Straßenverkehr ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.
Ford nennt Einschränkungen bis zur Lösung
Der Rückruf läuft unter dem Code 25SC4. Für betroffene Fahrzeuge gilt laut den vorliegenden Informationen weiterhin eine wichtige Einschränkung: Die Hochvoltbatterie soll bis zur endgültigen Abhilfe nur bis 80 Prozent geladen werden. Außerdem soll ausschließlich der Fahrmodus „Auto EV“ verwendet werden.
Eine endgültige technische Lösung wurde zuletzt für Mitte 2026 in Aussicht gestellt. Für Halter bedeutet das eine längere Phase mit Einschränkungen, gerade weil viele den Kuga Plug-in-Hybrid wegen seiner elektrischen Alltagstauglichkeit gekauft oder geleast haben.
Warum der Fall so brisant ist
Besonders kritisch wirkt die Ausweitung des Produktionszeitraums. Wer bislang davon ausging, dass vor allem ältere Fahrzeuge betroffen sind, sollte seinen Kuga jetzt erneut prüfen. Konkrete neue Gesamtzahlen liegen aktuell noch nicht vor, der ADAC hatte Anfang April jedoch bereits von mehr als 74.000 betroffenen Fahrzeugen in Deutschland berichtet.
Für Betroffene geht es nicht nur um die technische Reparatur, sondern auch um Vertrauen, Nutzbarkeit und möglichen Wertverlust. Ein Plug-in-Hybrid, der nur eingeschränkt geladen werden soll, verliert im Alltag einen Teil seines eigentlichen Vorteils.
Was Kuga-Fahrer jetzt tun sollten
Halter eines Ford Kuga Plug-in-Hybrid sollten prüfen, ob ihr Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist. Wichtig sind dabei Rückrufschreiben, Fahrgestellnummer, Werkstattinformationen und Hinweise von Ford. Wer betroffen ist, sollte die Lade- und Nutzungshinweise ernst nehmen und offene Fragen direkt mit dem Händler oder Ford-Service klären.
Die Rückrufaktion zeigt einmal mehr, wie sensibel das Thema Hochvoltbatterie bleibt. Gerade bei Plug-in-Hybriden hängt viel davon ab, dass elektrische Reichweite, Sicherheit und Alltagstauglichkeit zuverlässig zusammenpassen.
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