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Gelder veruntreut?

Faraday Future verschiebt Quartalszahlen wegen Untersuchung

Faraday Future FF91
Faraday Future FF91, Bild: Hersteller

Business. Das Elektroauto-Start-up Faraday Future kommt nicht aus den Schlagzeilen. Aktuell unterrichtete es die US-Börsenaufsicht, dass es seinen Pflichten nicht pünktlich nachkommen wird, die Quartalszahlen einzureichen. Hintergrund ist eine interne Überprüfung, die Anschuldigungen eines „Short Sellers“ überprüft.

27 Seiten (PDF) hat ein Bericht der Investmentfirma J. Capital Research zu Faraday Future. Das Unternehmen tritt auch als Leerverkäufer, respektive „Short Seller“ auf.

Gibt es nie ein Elektroauto von Faraday Future?

Die Anschuldigungen seitens der Investmentfirma wiegen schwer. Es heißt, dass Faraday Future kein fertiges Serienprodukt auf den Markt bringen wird. Die Firma sei ein Schwindel und Geld würde auf dubiosen Wegen verschwinden. Investoren drohe der Ausverkauf. Von vier Produktionsstandorten seien drei noch gar nicht gebaut und bei einem die Fertigstellung immer wieder verschoben worden.

Bei Faraday Future, so behauptet Analystin Anne Stevenson-Yang, handele es sich um ein Fass ohne Boden. Geld von US-Investoren würde genutzt, um Schulden zu tilgen, die der chinesische Gründer Jia Yueting kreiert. Dieser, so nennt es die Analystin, sei „Chinas berüchtigtster Wertpapierbetrüger“.

Seit Juli an der Börse

Faraday Future (FF) wurde 2014 in Los Angeles gegründet. Neben dem Plan, ein eigenes Elektroauto zu bauen, ist das Unternehmen laut eigener Beschreibung auch im Bereich, Internet, Software und KI unterwegs.

FF ist seit Juli an der Börse gehandelt. Dies geschah jedoch durch ein Zusammengehen mit der Firma Property Solutions Acquisition Corp.

Interne Untersuchung verzögert Quartalsbericht

Nun wäre es für FF an der Zeit gewesen, den Quartalsbericht für das Q3 2021 einzureichen. Doch das Unternehmen verzögert die Abgabe, bis eine interne Untersuchung in Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Beraterfirma die gemachten Anschuldigungen ausräumen kann, heißt es in einer Meldung.

„The special committee’s review is ongoing, and it is working diligently with independent counsel and advisors to complete its review as soon as possible. The Company is committed to working with the special committee to complete its work in order to re-establish timely financial reporting as soon as feasible. Until the review is complete, the Company is not able to file its Form 10-Q or Form S-1/A.“

Dieser Hinweis ist auch die erste offizielle Stellungnahme zu den Anschuldigungen. Darüber hinaus kündigte Faraday Future an, dass man weiterhin im Soll sei, das erste eigene Elektroauto, den FF91 EV im Juli 2022 an Kunden auszuliefern.

Wohl ebenfalls um die Vorwürfe bezüglich der Fertigungsstandorte auszuräumen, veröffentlichte FF ein Video, das ein Update für die Konstruktion des Standorts in Hanford gibt.

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Die neuerlichen Vorwürfe sind nicht die ersten Querelen rund um Faraday Future. Schon einmal gab es vor Jahren Probleme mit einem chinesischen Investor, der seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkam. Es kam zu Entlassungen und der Blockierung der Entwicklung. Am Ende wurden etwaige Ansprüche jedoch zurückgenommen, die ursprünglich geschlossenen Verträge aufgekündigt.


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