VW
Elektroflaute: Vorerst keine neuen VW-Modelle für den US-Markt

- VW will in den USA vorerst keine weiteren Elektromodelle seiner Kernmarke einführen.
- Neue Fahrzeuge auf Basis moderner Plattformen sind erst gegen Ende des Jahrzehnts geplant.
- Bis dahin konzentriert sich der Hersteller auf die bestehenden Modelle ID.4 und ID. Buzz.
VW tritt bei seinen Elektromodellen in den USA deutlich auf die Bremse. Vorerst sollen dort laut Branchenberichten keine neuen E-Modelle mehr auf den Markt gebracht werden. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem veränderte politische Rahmenbedingungen in den USA. Dazu zählen die ausgesetzte Kaufprämie für Elektroautos, handelspolitische Unsicherheiten sowie begrenzte Produktionskapazitäten vor Ort.
Erst mit der kommenden SSP-Plattform plant Volkswagen eine neue Generation von Elektrofahrzeugen für den US-Markt. Diese Architektur soll künftig verschiedene Fahrzeugsegmente abdecken. Mögliche Modelle könnten auch größere SUV umfassen, die stärker auf die Nachfrage in Nordamerika zugeschnitten sind.
Kleinwagen weiter chancenlos in Amerika
Kleinere Elektrofahrzeuge spielen in der US-Strategie dagegen keine Rolle. Modelle wie der geplante ID. Every1 oder ein möglicher ID. Polo gelten aufgrund der geringen Nachfrage nach Kleinwagen als ungeeignet für diesen Markt.
Der Scott als Hoffnungsschimmer
Parallel setzt Volkswagen in Nordamerika verstärkt auf den Ausbau der Marke Scout. Geplant sind insbesondere Pick-ups und SUVs, die zunächst wohl mit Range-Extender-Technologie angeboten werden sollen. Zuletzt musste VW hier allerdings einen Rückschlag hinnehmen: Erste Scout-Modelle werden kaum vor 2028 in den USA erhältlich sein.
Zudem arbeitet Volkswagen mit dem US-Unternehmen Rivian an einer neuen Software- und Elektronikarchitektur für künftige Fahrzeuge. Diese soll eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung sogenannter softwaredefinierter Fahrzeuge spielen.
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