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Daytona

Elektrischer Dodge Charger vorgestellt

Elektrischer Dodge Charger Daytona EV
Elektrischer Dodge Charger Daytona EV, Quelle: InsideEVs.de

Dodge hat sein erstes elektrisches Muscle Car vorgestellt. Dabei handelt es sich um den Dodge Charger Daytona EV, den es in zwei verschiedenen Motorvarianten geben wird. Sogenannte Muscle Cars wie der Charger oder der Ford Mustang sind das Sinnbild für veraltete Verbrennertechnik und werden oft als Umweltsünde abgestempelt. Ob ein elektrischer Dodge Charger an diesem Image etwas ändern wird?

Die technischen Daten

Der neue Charger misst 5,25 Meter in der Länge und weist einen komfortablen Radstand von 3.074 Millimeter auf. Die Limousine wird es mit zwei und vier Türen geben, die Höhe liegt bei 1,50 Metern. Bei umgeklappten Rücksitzen fasst die Ladefläche 1.059 Liter, im Normalzustand gehen 644 Liter in den Kofferraum. Vorne gibt es mit 42 Litern ein weiteres, für E-Autos typisches, Fach anstelle des Motors.

Spannenderweise wird es den Charger nur mit Allradantrieb geben. Sowohl der Dodge Charger R/T als auch das Scat Pack setzen auf einen 94 kWh-Akku. In der Standardversion reicht das für 510 Kilometer mit einer Ladung, der stärkere Charger hat immerhin 418 Kilometer ETA-Reichweite. Auf 80 Kilometer Reichweite soll in etwa einer halben Stunde geladen werden.

Der Antrieb im R/T leistet 370 kW mit 548 Nm, das stärkere Scat Pack ganze 500 kW bei 850 Nm. Der Batterie liegt die NCA-Chemie-Technologie zugrunde, dabei kommen Nickel, Cobalt und Aluminium zum Einsatz. Obwohl auch Tesla und der Audi Q8 e-tron auf NCA setzen, ist diese Mischung seltener als herkömmliche NMC-Akkus.

Elektrischer Dodge Charger mit modernisiertem Innenraum

Im Inneren gibt es ein 10,25 Zoll großes Instrumentendisplay hinter dem Lenkrad. Beim Scat Pack fällt es mit 16 Zoll deutlich größer aus. Optional ist ein Head-up-Display in der Frontscheibe. Das Lenkrad ist oben und unten flach und unterstreicht den sportlichen Charakter des Fahrzeugs.

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Die Produktion des Zweitürers soll noch 2024 beginnen, Anfang 2025 folgt der Viertürer. Ebenfalls im kommende Jahr wird es zwei Verbrenner-Versionen geben, die aber schwächer als die Elektromaschinen sein werden. Ein Marktstart sowie sämtliche Preise verrät Dodge noch nicht.

Quellen


Themen des Beitrags:
dodge

Über den Autor

Fabian Schwarzenbach

Fabian Schwarzenbach ist Journalist, Podcaster und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte sind Elektromobilität, neue Modelle, Fahrzeugtechnik und Digitalisierung. Bekannt ist er außerdem als Moderator des Apple-Podcasts „Apfelplausch“.

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