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DS N°7 startet in Deutschland: Premium-SUV schafft bis zu 740 Kilometer

Mit dem DS N°7 bringt die französische Premiummarke eines ihrer wichtigsten neuen Modelle auf die Straße. Das kompakte Premium-SUV löst den bisherigen DS 7 ab und soll sich mit ungewöhnlichem Design, viel Komfort und einer elektrischen Reichweite von bis zu 740 Kilometern gegen die etablierte Konkurrenz behaupten. In Deutschland ist der neue N°7 bereits bestellbar, jetzt rückt der für Herbst angekündigte Marktstart näher. Los geht es bei 47.700 Euro, allerdings zunächst mit Hybridantrieb.
Bis zu 740 Kilometer ohne Ladestopp
Technisch setzt DS beim neuen N°7 auf die STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns. Dadurch kann die Baureihe sowohl mit elektrischen Antrieben als auch mit einem klassischen Hybrid angeboten werden.
Besonders interessant dürfte der DS N°7 E-Tense FWD Long Range werden. Die reichweitenstärkste Elektroversion soll nach WLTP bis zu 740 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen. Damit bewegt sich der Franzose in einem Bereich, der auch längere Autobahnetappen ohne permanenten Blick auf die nächste Ladesäule ermöglichen soll.
Für die Long-Range-Version werden mindestens 61.700 Euro fällig. Wer elektrisch fahren möchte, aber nicht die maximale Reichweite benötigt, kann bereits ab 56.300 Euro in einen N°7 E-Tense einsteigen.
Parallel dazu bietet DS einen Hybrid an. Dieser kombiniert einen Benzinmotor mit elektrischer Unterstützung und soll mit seinem 55-Liter-Tank mehr als 1.000 Kilometer Reichweite ermöglichen. Der Einstiegspreis von 47.700 Euro gilt für genau diese Variante.
Komfort spielt beim N°7 die Hauptrolle
Während andere Premium-SUV ihre sportlichen Ambitionen möglichst deutlich nach außen tragen, setzt DS bewusst einen anderen Schwerpunkt. Beim N°7 soll vor allem komfortables Reisen im Mittelpunkt stehen.
Dafür bekommt das SUV unter anderem ein kameragesteuertes Fahrwerk. Eine Kamera erkennt Unebenheiten der Fahrbahn, anschließend kann das System die Dämpfung entsprechend anpassen. Aufwendige Geräuschdämmung soll zusätzlich dafür sorgen, dass es im Innenraum ruhig bleibt.
Je nach Ausstattung kommen Sitze mit Massagefunktion und sogar Nackenwärmer hinzu. Materialien wie Nappaleder, gebürstetes Aluminium, Echtholz und spezielle Ziernähte sollen gleichzeitig den Abstand zu klassischen Volumenmodellen verdeutlichen.
Auch bei den Assistenzsystemen schöpft DS aus dem Konzernregal. Verfügbar sind unter anderem DS Drive Assist 2.0, Nachtsichttechnik, ein erweitertes Head-up-Display und DS Pixelvision.
Französische Alternative zu den üblichen Premium-SUV
Optisch bleibt sich DS ebenfalls treu. Der N°7 versucht gar nicht erst, wie ein klassischer deutscher Premium-SUV aufzutreten. Eine stark abfallende Dachlinie, schmale Leuchten und auffällige Lichtgrafiken geben dem Fahrzeug einen eigenständigen Charakter.
Gerade darin könnte eine der größten Stärken des N°7 liegen. In einem Segment, in dem BMW, Mercedes-Benz, Audi und zunehmend auch neue Elektrohersteller um Kundschaft kämpfen, bietet DS bewusst eine Alternative für Käufer, die nicht das nächste möglichst ähnlich aussehende SUV suchen.
Ganz klein ist der Neue dabei nicht. Mit seiner großzügig ausgelegten Karosserie soll er gleichermaßen als komfortabler Reisewagen wie als Familienfahrzeug funktionieren.
Drei Elektrovarianten und ein Hybrid
Beim Antrieb haben Kunden künftig grundsätzlich die Wahl zwischen einem Hybrid und drei vollelektrischen E-Tense-Versionen. Die Elektrovarianten unterscheiden sich unter anderem bei Leistung, Batteriegröße und Reichweite.
Das eigentliche Aushängeschild bleibt dabei eindeutig die Long-Range-Ausführung. Bis zu 740 Kilometer nach WLTP sind für ein SUV dieser Klasse eine Ansage und machen den N°7 vor allem für Fahrer interessant, die bislang wegen der Langstreckentauglichkeit beim Wechsel zum Elektroauto gezögert haben.
Gleichzeitig zeigt die Hybridversion, dass DS den Verbrennungsmotor noch nicht vollständig abschreibt. Mit mehr als 1.000 Kilometern theoretischer Reichweite richtet sich diese Variante klar an Vielfahrer, die möglichst selten tanken möchten.
Der DS N°7 muss jetzt Kunden überzeugen
Auf dem Papier bringt der neue DS N°7 einiges mit: bis zu 740 Kilometer Elektroreichweite, eine umfangreiche Komfortausstattung und einen Einstiegspreis von 47.700 Euro. Gleichzeitig setzt DS bewusst stärker auf Komfort und französisches Design als auf einen möglichst sportlichen Auftritt.
Entscheidend wird allerdings sein, ob sich genügend Käufer auf die Alternative zu den bekannten Premiummarken einlassen. Der bisherige DS 7 gehörte zu den wichtigsten Modellen der Marke, entsprechend groß ist die Aufgabe für seinen Nachfolger.
Mit dem anstehenden Marktstart beginnt für den DS N°7 deshalb die eigentliche Bewährungsprobe. Technisch bringt der Franzose jedenfalls einige Argumente mit, allen voran eine elektrische Reichweite, die auch deutlich teurere Elektro-SUV unter Druck setzen dürfte.
DS Automobiles
Über den Autor
Christian Lahl
Christian Lahl ist Redakteur und Autor bei Sparneuwagen.de. Sein Schwerpunkt liegt auf Leasingangeboten, Fahrzeugdeals und aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche. Dabei legt er besonderen Wert darauf, Angebote transparent einzuordnen und die wichtigsten Konditionen verständlich zusammenzufassen.Jetzt leasen!
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