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Teurer?

Deutschlandticket: Bund und Länder einigen sich – vorerst

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr
Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr; Quelle: Pressefoto

Lange gab es Streit zwischen Bund und Ländern in Bezug auf das Deutschlandticket. Jetzt haben sich die Beteiligten wohl auf eine Weiterführung geeinigt. Die Frage nach der Finanzierung bleibt weiterhin offen – genauso wie der zukünftige Preis.

49-Euro-Ticket bald teurer?

Das Deutschlandticket, welches im Volksmund auch 49-Euro-Ticket genannt wird, ermöglicht es Inhabern für knapp 50 Euro im Monat mit dem Regionalzug und ÖPNV durch ganz Deutschland zu fahren. Das Besondere dabei ist, dass der Flickenteppich aus kleinen regionalen Verkehrsverbänden mit einem einzigen Ticket befahren werden kann. Das ist für Kunden nicht nur günstiger, sondern auch deutlich unkomplizierter.

Doch nun streiten die Verkehrsminister der Bundesländer mit dem Bund über die weitere Finanzierung. Denn die vorher gut bezahlten Verkehrsbetriebe zahlen beim Deutschlandticket drauf. Während der Vorgänger, das 9-Euro-Ticket noch vom Bund übernommen wurde, stellt sich Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) beim Deutschlandticket quer. Bisher teilen sich der Bund und die Länder die Mehrkosten, aktuell möchte jedoch keiner der Beteiligten dem anderen entgegenkommen. Zumindest auf eine Fortsetzung hat man sich nun geeinigt, ein Aus nach wenigen Monaten stand zumindest kurzzeitig im Raum. Über die Finanzierung wird dann im nächsten Jahr weiter gestritten. Es ist gut möglich, dass das Deutschlandticket dann teurer für die Endkunden wird.

Deutschlandticket als Teil der Verkehrswende

Das Deutschlandticket wird von vielen als wichtiges Signal in der Verkehrswende gesehen. Aus Klimaschutzgründen ist es wohl unerlässlich, in Zukunft weniger auf die Straße und mehr auf die Schiene zu setzen. Das gilt sowohl für Güter und Waren, die vom LKW weg auf Züge verlagert werden sollen, als auch für die Personenbeförderung. Besonders im urbanen Raum ist das Halten von Autos bei teurer werdender Fläche und schlechter Luft auf vielbefahrenen Straßen immer unbeliebter. Bisher mangelt es aber an der Alternative, denn: Der ÖPNV ist nicht attraktiv genug. Zu teuer, zu unzuverlässig und zu kompliziert ist es, mit der Bahn mobil zu sein. Das Deutschlandticket könnte hier der Anfang von einer Entwirrung des ÖPNV-Dschungels sein. Wer die Klimafreundlichekit der Bahn und die Zuverlässigkeit des Autos kombinieren möchte, sollte beim nächsten Leasing über ein Elektroauto nachdenken.

Erst Mitte Oktober hat sich die Bundesregierung auf eine Verkehrsreform geeinigt, welche den Ausbau von Straßen und Schienen durch kürzere Genehmigungsverfahren erleichtern soll. Auch sollen Städte und Kommunen mehr Handlungsspielraum bei der Errichtung von verkehrsberuhigten Bereichen haben. Mittlerweile ist das Gesetz beschlossen. Frankfurt führt infolgedessen als eine der ersten deutschen Städte Tempo-20-Zonen ein, wie wir gestern berichteten.

Quellen



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