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Glatteis

Deutscher Wetterdienst gibt Entwarnung

Tesla im winterlichen Norwegen
Tesla im winterlichen Norwegen, Bild: Unsplash

Der Winter hat Deutschland in den vergangenen Tagen fest im Griff. Neben Neuschnee und eisigen Temperaturen sorgten vor allem glatte Straßen durch Blitzeis für Unfälle und Behinderungen. Das Autofahren im Winter wird damit zur echten Herausforderung. Der Deutsche Wetterdienst hat nun aber vorerst Entwarnung gegeben.

Deutscher Wetterdienst: Temperaturen steigen

Die Temperaturen dürften in den kommenden Tagen deutlich höher liegen als in der vergangenen Woche. Nachdem in der letzten Nacht noch heftiger Schneefall in weiten Teilen Deutschlands für winterliche Stimmung gesorgt hat, hebt der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Unwetterwarnung nun teilweise auf. Die Gefahr durch Glatteis und gefrierenden Regen sei nun deutlich geringer. In den letzten Tagen sorgten spiegelglatte Straßen, Gehwege und Bahnschienen für erhebliche Probleme. Schnee kann es aber weiterhin geben, vor allem in der Mitte Deutschlands und im Süden rechnet der DWD mit Neuschnee.

Staus und Unfälle gehen zurück

Die Flughäfen Frankfurt und München mussten in dieser Woche hunderte Flüge streichen. Immer wiederkehrender Regen fror so schnell, dass ein sicheres Enteisen der Start- und Landebahnen nicht möglich war. Auch die Deutsche Bahn strich einige Verbindungen, vor allem die Fernstrecken Stuttgart-Paris sowie zwischen Frankfurt und der französischen Hauptstadt waren betroffen.

Auch auf den Straßen sorgten die Wetterverhältnisse für katastrophale Bedingungen. Vor allem nachts kam es zu Unfällen und kilometerlangen Staus. In Rheinland-Pfalz stellten sich mehrere Lkw auf der A3 quer, nachdem sie von glatten Bedingungen überrascht worden waren. Auf der A4 zwischen Gotha in Thüringen und dem Kirchheimer Dreieck kam es zu einem 90 Kilometer langen Stau, auf der A38 standen Fahrzeuge knapp 60 Kilometer weit. Auch im Winter ist das Bilden einer Rettungsgasse wichtig! Auf Bundes- und Landstraßen gab es laut Polizei über 150 Unfälle mit 37 Verletzten. Bei einem Unfall bei Etterwinden im Wartburgkreis ist ein 24-jähriger ums Leben gekommen.

Am Donnerstag normalisiert sich der Betrieb der Flughäfen und auch die Bahn fährt weitestgehend nach Plan. Auch auf den Straßen dürfte es entspannter zugehen. In den kommenden Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst steigende Temperaturen.

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StauVerkehr

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