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Sicherheit

Deutsche Umwelthilfe fordert Tempo 30 in Städten

Tempo 30 in deutschen Städten?
Tempo 30 in deutschen Städten? Bild: Pixabay

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. fordert erneut ein Tempolimit in deutschen Städten. Die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 soll für mehr Sicherheit sorgen. Besonders jetzt, da die dunkle Jahreszeit bevorsteht, könnte ein solches Limit Leben retten.

Gefahren der Winterzeit

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Damit wird es abends bereits zu einer früheren Uhrzeit dunkel, als wir es im Sommer gewohnt sind. Diesen Umstand nimmt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zum Anlass, mehr Sicherheit auf den Straßen deutscher Städte zu fordern. In der Dunkelheit wären Fußgänger nämlich noch schwerer zu erkennen. Ein generelles Tempolimit von 30 statt 50 km/h kann dazu führen, im Ernstfall schneller zum Stehen zu kommen, beispielsweise bei zu spätem Erkennen eines Fußgängers. Zudem hebt die DUH den Nutzen für Klima und Lärmreduzierung hervor.

„Tempo 30 rettet gerade auch in der dunklen Jahreszeit Leben! Es ist die zentrale Maßnahme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in unseren Städten. Brüssel hat es vorgemacht und konnte so die Zahl der tödlichen Unfälle halbieren. Zufußgehen und Fahrradfahren sind nicht nur die kostengünstigsten sondern auch klimafreundlichsten Mobilitätsformen. Gerade die Menschen, die sich so bewegen, müssen wir endlich besser schützen. Bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einer zu Fuß gehenden Person ist der Aufprall bei Tempo 50 fast drei Mal so stark wie bei Tempo 30, die Unfallfolgen umso gravierender.“, so der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch.

Druck auf Verkehrsminister Wissing

Die DUH hat eine Aktion gestartet, um den Vorstoß voranzutreiben. Volker Wissing, der Bundesverkehrsminister (FDP) wird dabei namentlich adressiert. Bis dieser handelt, ruft die DUH Gemeinden sowie die Bürgerinnen und Bürger auf, selbst aktiv zu werden. Auf der Website der DUH lassen sich Anträge einreichen und Schilder mit dem Aufdruck „Tempo 30 freiwillig“ für das eigene Haus bestellen. Laut Jürgen Resch „muss Verkehrsminister Wissing endlich aktiv werden und die längst überfälligen Anpassungen der Straßenverkehrsordnung vornehmen. Und gleichzeitig dürfen Kommunen und Bürgerinnen und Bürger nicht darauf warten, sondern müssen alle Optionen nutzen, die es jetzt schon gibt. Deshalb rufe ich Städte zu weitreichenden Tempo-30-Anordnungen auf und die Menschen, Tempo 30 selber zu machen mit unserer ‚unter 30‘-Aktion.“

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Umwelt

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