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Chinageschäft belastet weiter: BMW legt schwache Zahlen für Q2 vor

BMW Zentrale
Die BMW-Zentrale in München, Quelle: Simon Vollformat, Unsplash
    • BMW hat im zweiten Quartal 2026 einen Rückgang bei den weltweiten Auslieferungen verzeichnet.
    • Nach Unternehmensangaben lieferte der Münchner Autobauer zwischen April und Juni 590.962 Fahrzeuge aus.
    • Ausschlaggebend war vor allem die schwache Entwicklung auf dem chinesischen Markt.

Für BMW läuft es weiter nicht gut: Die AuslieferungenIn gingen im zurückliegenden Quartal erneut  zurück. In Q2 wurden weltweit 590.962 Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Minus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.  China Allein in brachen die Auslieferungen um 30 Prozent auf 117.815 Fahrzeuge ein. Auch in anderen asiatischen Märkten blieb die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. Dagegen konnte BMW in Europa und den USA Zuwächse erzielen. In Europa stiegen die Auslieferungen um 5,4 Prozent auf 260.173 Fahrzeuge, in den USA legten sie um 9,5 Prozent auf 134.405 Einheiten zu. Diese Entwicklung reichte jedoch nicht aus, um die Verluste in Asien auszugleichen.

Nicht überall läuft es so schlecht

Innerhalb des Konzerns entwickelten sich die Marken unterschiedlich. Mini steigerte den Absatz um 17 Prozent auf 81.035 Fahrzeuge. Die Kernmarke BMW musste hingegen einen Rückgang von 7,7 Prozent hinnehmen und kam im zweiten Quartal auf 508.675 ausgelieferte Fahrzeuge.

Positiv entwickelte sich das Geschäft mit Elektroautos. BMW und Mini lieferten gemeinsam 116.807 vollelektrische Fahrzeuge aus, ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Nach Angaben des Unternehmens belegte BMW im zweiten Quartal zudem den zweiten Platz bei den Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge in Deutschland.

BMW übt sich weiter in Rhetorik

Vertriebsvorstand Jochen Goller verwies auf die positive Entwicklung in Europa und den USA. Zudem liege der Konzern bei der Einführung der neuen iX3-Generation im Plan und steuere auf 100.000 Bestellungen zu.

Bereits im Juni hatte BMW seine Jahresprognose nach unten korrigiert. Statt eines moderaten Rückgangs erwartet der Autobauer nun einen Rückgang des Vorsteuergewinns von mehr als 15 Prozent. Als wesentliche Belastungsfaktoren nannte das Unternehmen unter anderem die anhaltende Schwäche des chinesischen Automarkts.

Im Vergleich mit den deutschen Premium-Konkurrenten fällt die Entwicklung bei BMW dennoch etwas günstiger aus. Mercedes-Benz meldete für das zweite Quartal einen Absatzrückgang von sechs Prozent auf 511.900 Fahrzeuge. Audi verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Minus von mehr als acht Prozent auf 367.139 Auslieferungen.


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Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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