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Elektromobilität

BP: Ladesäulen bald profitabler als Zapfsäulen?

Ladeanschluss Elektro-Auto
Ladeanschluss Elektro-Auto; Bild: unsplash

Das Mineralölunternehmen BP gab vor Kurzem an, dass es nicht mehr lange dauert, ehe Elektro-Ladesäulen profitabler sein werden als Zapfsäulen. Nach Jahren hoher Investitionskosten scheint dies ein Wendepunkt mit enormer Bedeutung zu werden.

BP pulse ist eine Tochtergesellschaft des Mineralölunternehmens BP mit Sitz in Großbritannien. Sie betreibt Ladesäulen für Elektroautos. Die Marge für den Unterhalt solcher Ladesäulen liegt noch hinter derjenigen von normalen Zapfsäulen an Tankstellen. Tatsächlich wurde der Betrieb von Ladesäulen aber sukzessive profitabler.

Sind Ladesäulen 2025 profitabler?

Emma Delaney ist „Head of Customers and Products“ bei BP. Im Gespräch mit Reuters äußert sie sich zum fundamentalen Wandel, der sich andeutet. Denn man nähere sich dem Punkt an, an dem das Laden an einer Schnellladesäule genauso profitabel sei, wie das Betanken eines Autos an der Zapfsäule.

Wann konkret dieser Zeitpunkt eintrifft, verriet Delaney nicht. Allerdings könnte die BP pulse Tochter, die Schnellladesäulen betreibt, ab 2025 eigenständig profitabel sein. Allein vom zweiten zum dritten Quartal 2021 wuchsen die Stromverkäufe an Elektrosäulen um 45 Prozent.

BP mit Schnellladesäulen

Das Geschäft von BP konzentriert sich dabei ausschließlich auf den Betrieb von Schnellladesäulen mit Gleichstrom (DC), meist an Autobahnen und Schnellstraßen. Von derzeit 11.000 dieser Ladestationen mit 50 bis 150 kW Ladeleistung möchte BP sein Netz auf 70.000 Stück bis 2030 ausbauen.

Damit fährt das Unternehmen eine andere Strategie als unter anderem die Konkurrenz von Shell, die mancherorts auch innerstädtisch langsamere Wechselstrom-Säulen (AC) unterstützt.

Die Zukunft von „Big Oil“

Es klingt auf den ersten Blick absurd, dass gerade ein Mineralölkonzern in den Ausbau der Energiewende für die Elektromobilität investiert. Doch der politische und gesellschaftliche Rahmen hat mittlerweile Weichen gestellt, sodass den „Big Oil“-Konzernen eigentlich nichts anderes übrig bleibt.


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