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BMW i3: Serienfertigung startet in München

BMW i3 50 xDrive als First Edition
BMW i3 50 xDrive als First Edition, Quelle: Pressefoto
    • BMW hat im Stammwerk München die Serienproduktion des vollelektrischen BMW i3 aufgenommen.
    • Damit läuft nach dem iX3 bereits das zweite Modell der Neuen Klasse vom Band.
    • Nach Angaben des Herstellers ist die Nachfrage seit dem vorgezogenen Bestellstart im Juni hoch.

BMW produziert ab sofort den neuen vollelektrischen BMW i3 in Serie, die Fertigung am Stammwerk München wurde nun mehr regulär angefahren, wie der Autobauer mitteilte. Für den Produktionsanlauf hat BMW den Standort in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert. Unter anderem entstanden ein neuer Karosseriebau, eine neue Montagehalle sowie zusätzliche Logistikflächen. Die Umbaumaßnahmen dauerten rund vier Jahre. Nach Abschluss der Funktionstests Ende 2025 begann im Februar die Vorserienfertigung des i3, bevor das Fahrzeug im März erstmals ohne Tarnung präsentiert wurde.

Produktion soll rasch auf Touren kommen

Seit Mitte Juni kann zunächst die First Edition der elektrischen Mittelklasse-Limousine bestellt werden. Sie startet bei 75.340 Euro. Die später verfügbare Einstiegsvariante i3 50 xDrive soll zu Preisen ab 65.900 Euro angeboten werden.

Mit dem offiziellen Produktionsstart will BMW die Fertigung nun zügig hochfahren. Ziel ist es, die Produktion innerhalb kurzer Zeit auf hohe Stückzahlen zu steigern, um die Nachfrage möglichst schnell bedienen zu können. Vertriebsvorstand Jochen Goller erklärte, dass die Modelle der Neuen Klasse auf großes Kundeninteresse stoßen und auch der i3 bereits kurz nach dem Bestellstart stark nachgefragt werde.

Produktionsvorstand Raymond Wittmann bezeichnete den Serienstart als wichtigen Meilenstein für das Münchner Werk. Die enge Verzahnung von Konzernzentrale, Entwicklung und Produktion mache den Standort zu einem zentralen Impulsgeber für das weltweite Produktionsnetzwerk. Erfahrungen aus dem Anlauf der Neuen Klasse sollen künftig auch anderen BMW-Werken zugutekommen.

Prozessoptimierung drückt Fertigungskosten

Nach Unternehmensangaben sinken mit dem Produktionsstart des i3 zugleich die Fertigungskosten im Werk München um rund zehn Prozent. Verantwortlich dafür seien optimierte Produktionsprozesse, ein höherer Automatisierungsgrad, digitale Fertigungstechnologien sowie die neue Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse.

BMW hält zudem an seinem langfristigen Umbauplan fest: Ab 2027 soll das Stammwerk München ausschließlich Elektrofahrzeuge produzieren. Nach dem Werk im ungarischen Debrecen, in dem der iX3 gefertigt wird, wäre München damit der zweite reine Elektroauto-Standort des Konzerns. Weitere Modelle der Neuen Klasse sollen in den kommenden Jahren folgen.


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