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Elektrowende

Baden-Württemberg fördert neues Ladenetz für E-Trucks

E-Ladesäule
E-Ladesäule, Bild: Pixabay
    • Das Land Baden-Württemberg treibt den Aufbau eines öffentlichen Schnellladenetzes für batterieelektrische Lastwagen voran.
    • Im Rahmen des Förderprogramms BASE BW wurden mehrere Suchräume für neue Ladeparks ausgeschrieben.
    • Nun steht fest, wer einen Großteil der Projekte umsetzen wird.

Baden-Württemberg treibt die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs voran. Ein neues, staatlich gefördertes Netz an Ladestationen soll für Fortschritte sorgen. Den Zuschlag für zwei der insgesamt drei ausgeschriebenen Lose erhielt ein Konsortium aus LichtBlick und Regioladen+, wie der Energieversorger unlängst mitteilte. Damit sicherte sich das Bündnis die maximal mögliche Anzahl an Förderlosen für einen einzelnen Bewerber.

Aufbau in den nächsten zwei Jahren geplant

In den kommenden zwei Jahren sollen die neuen Standorte schrittweise errichtet und in Betrieb genommen werden. Vorgesehen sind pro Ladepark mindestens vier Ladepunkte für Elektro-Lkw. Darüber hinaus sind Batteriespeicher sowie bei entsprechender Nachfrage auch Schnellladesysteme nach dem MCS-Standard geplant. Die Standorte sollen insbesondere Speditionen und Logistikunternehmen beim Umstieg auf emissionsfreie Antriebe unterstützen.

Grundlage der Ausschreibung waren klare technische Vorgaben. Jeder Standort muss mindestens vier Lkw-Ladeplätze bieten und über eine verfügbare Gesamtladeleistung von mindestens 1.200 Kilowatt verfügen.

E-LKWs wichtiger Element für klimaneutrale Zukunft

Nach Angaben der Projektpartner baut die Thüga-Gruppe damit ihr Engagement im Bereich Elektromobilität weiter aus. Bereits heute betreibt die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben rund 13.000 Ladepunkte für Elektroautos in Deutschland. Mit dem Einstieg in die Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr soll dieses Angebot nun erweitert werden.

Für LichtBlick stellt das Projekt einen wichtigen Schritt beim Ausbau des Geschäfts mit gewerblichen Kunden dar. Das Unternehmen sieht insbesondere in der Elektrifizierung von Logistik- und Transportflotten großes Potenzial zur Senkung der CO₂-Emissionen im Verkehrssektor.

Die erfolgreiche Bewerbung basiert laut den Beteiligten auf einer engen Zusammenarbeit zwischen LichtBlick, Regioladen+, der Thüga-Gruppe und weiteren regionalen Partnern. Gemeinsam wurden geeignete Standorte identifiziert und die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Ausschreibung geschaffen.

Während LichtBlick die Vorfinanzierung sowie den kommerziellen Betrieb übernimmt, soll eine gemeinsame Projektgesellschaft Planung, Bau und Beschaffung der Infrastruktur verantworten. Für den technischen Betrieb der Ladeparks wird Regioladen+ zuständig sein.

Mit dem Förderprogramm BASE BW will Baden-Württemberg die Voraussetzungen für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im Schwerlastverkehr schaffen und die Transformation hin zu klimafreundlicher Logistik beschleunigen.


Themen des Beitrags:
Verkehr

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