Audi
Audi kann ein halbwegs versöhnliches Jahresergebnis 2025 vorweisen

- Audi konnte das vergangene Jahr trotz schwierigem Marktumfeld recht ordentlich abschließen.
- Bremsend wirkten sich die US-Zölle und Druck auf die Margen aus.
- Die Auslieferungen konnten sich gegen Jahresende leicht erholen.
Audi sieht sich weiterhin mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert. Geopolitische Spannungen und zunehmender Wettbewerbsdruck hätten die Branche auch im Jahr 2025 geprägt, erklärte Vorstandschef Gernot Döllner. Der Konzern setze in dieser Situation auf eine strategische Neuausrichtung mit neuen Modellen, stärkeren Partnerschaften und dem Einstieg in die Formel 1, um seine Position im globalen Wettbewerb auszubauen.
Finanzvorstand Jürgen Rittersberger bezeichnete die Geschäftsentwicklung 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen als solide. Belastend wirkten insbesondere US-Zölle sowie steigender Margen- und Effizienzdruck. Gleichzeitig hätten eine stabile Entwicklung der Auslieferungen zum Jahresende, konsequente Kostendisziplin und laufende Effizienzprogramme das Ergebnis gestützt.
Audi übersteht 2025 recht ungerupft
Die Markengruppe Progressive, zu der Audi, Bentley, Lamborghini und Ducati gehören, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt rund 1,64 Millionen Fahrzeuge und knapp 51.000 Motorräder aus. Die Kernmarke Audi kam dabei auf rund 1,62 Millionen Fahrzeuge. Besonders deutlich wuchs das Geschäft mit vollelektrischen Modellen. Mit mehr als 223.000 ausgelieferten E-Autos verzeichnete Audi hier ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Konzernumsatz stieg 2025 leicht auf rund 65,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank hingegen auf 3,37 Milliarden Euro. Neben Zöllen belasteten unter anderem Rückstellungen im Zusammenhang mit CO2-Regulierungen sowie Investitionen in neue Plattformen das Ergebnis. Die operative Umsatzrendite lag bei 5,1 Prozent. Der Netto-Cashflow verbesserte sich auf 3,42 Milliarden Euro.
Unter dem Strich erzielte Audi ein Ergebnis nach Steuern von 4,62 Milliarden Euro. Das Finanzergebnis lag bei 2,2 Milliarden Euro, wobei ein Teil weiterhin aus dem Chinageschäft stammt.
So soll 2026 werden
Für das laufende Jahr stellt der Konzern Umsätze zwischen 63 und 68 Milliarden Euro sowie eine operative Rendite zwischen 6 und 8 Prozent in Aussicht. Der Netto-Cashflow soll zwischen 3 und 4 Milliarden Euro liegen.
Strategisch will Audi seine Modelloffensive 2026 fortsetzen. Geplant sind unter anderem neue Modelle wie der Q9, der A2 e-tron sowie eine neue Generation des Q7. Zudem soll die Präsenz in wichtigen Märkten weiter ausgebaut werden, insbesondere in den USA und China. Dort setzt Audi weiterhin auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und eine breite Produktpalette aus Elektro- und Verbrennermodellen.
Parallel treibt das Unternehmen interne Strukturmaßnahmen voran. Die 2025 vereinbarte Zukunftsstrategie mit dem Betriebsrat wird planmäßig umgesetzt. Ein Großteil des geplanten Stellenabbaus bis 2027 ist bereits eingeleitet oder vereinbart. Gleichzeitig bekräftigt Audi Investitionen in die deutschen Standorte und eine Beschäftigungssicherung bis 2033.
Mit dem Einstieg in die Formel 1 hat Audi zudem ein neues Kapitel aufgeschlagen. Seit der laufenden Saison ist das Unternehmen erstmals mit einem eigenen Team vertreten und will damit die internationale Sichtbarkeit der Marke sowie den Innovationsanspruch stärken.
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