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Audi-Chef Duesmann für Ende der Kaufprämie und gegen Steuersenkung

Audi-Chef Markus Duesmann
Audi-Chef Markus Duesmann; Quelle: Pressefoto

Business. Elektromobilität. Audi-Chef Markus Duesmann hat sich für ein Ende der Plug-In-Kaufprämie und gegen Steuersenkungen auf Kraftstoffe während des Ludwig-Erhard-Gipfel in Gmund am Tegernsee ausgesprochen. Außerdem hat er klare Forderungen an die Politik gestellt.

In einer Pressemeldung des Unternehmens von vergangenem Freitag hat Audi-Chef Markus Duesmann das mögliche Auslaufen der Kaufprämie für Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge zum Jahresende begrüßt. Zeitgleich kritisierte er die von der Bundesregierung geplanten Steuersenkungen auf Benzin und Diesel. Er forderte eine klare Unterstützung für batterieelektrische Autos.

„Die Politik muss für Technologieklarheit sorgen und alle Kräfte bündeln“, sagte Duesmann auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel.

Marktführer für E-Mobilität werden

Weiter sagte er, dass die Abkehr vom Verbrennungsmotor eine Riesenchance für Europa darstelle.

„Wir haben jetzt die Möglichkeit, Weltmarktführer für E-Mobilität und für neue Technologien, für Defossilisierung zu werden.“ Von der Politik erwarte er eine Klarheit in Bezug auf Ziele und Technologien. Außerdem befürworte er in dem Zusammenhang auch, dass die Kaufprämie für Plug-In-Hybride Ende des Jahres ausläuft.

Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will die staatliche Bezuschussung beim Kauf eines PHEV bereits Ende 2022 streichen. Mit der früher als geplanten Streichung dieses Zuschusses erntete Habeck zumindest beim Verband der Automobilhersteller (VDA) heftige Kritik.

Audi-Chef Markus Duesmann
Audi-Chef Markus Duesmann; Quelle: Pressefoto

Künstliche Senkung der Kraftstoffpreise ist nicht zielführend

Audi-Chef Duesmann gab weiterhin an, dass Vollstromer am effizientesten seien. Deshalb sei auch der Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes unabdingbar. Den parallelen Aufbau von Wasserstofftankstellen empfindet er aufgrund der hohen Kosten als unmöglich.

„Die künstliche Senkung der Kraftstoffpreise unterstützt nicht unsere eigentlichen Ziele, fossile Kraftstoffe einzusparen“, sagte Duesmann weiter. Die Regierung müsse andere Möglichkeiten zur Entlastung der Bürger finden. Europa müsse vorangehen und 2040 vollständig auf fossile Energie verzichten, auch wenn der europäische CO2-Ausstoß weit kleiner sei als der Chinas oder der USA ist. „Wenn wir in Europa klare Entscheidungen treffen, werden die anderen auf der Welt uns folgen.“


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