Automarkt
2025 bringt solide Verkäufe für Škoda

In grundsätzlich schwierigen Zeiten behauptet sich Skoda überraschend robust. Im wichtigsten Markt Europa kann die VW-Tochter vergangenes Jahr vor allem durch E-Modelle punkten.
Škoda verzeichnet im Geschäftsjahr 2025 eine deutlich gestiegene Kundennachfrage und baut seine Marktposition weiter aus. Weltweit lieferte der Hersteller 1.043.900 Fahrzeuge an Kunden aus, ein Plus von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich das stärkste Verkaufsergebnis der vergangenen sechs Jahre.
Skoda in Europa durch E-Modelle stark
In Europa, dem Kernmarkt des Unternehmens, erreichte Škoda mit 836.200 ausgelieferten Fahrzeugen ein Wachstum von 9,9 Prozent und etablierte sich erstmals als drittbestverkaufte Automarke in der Region EU 27 plus vier weitere Märkte. Wesentlicher Wachstumstreiber war die beschleunigte Elektrifizierung des Modellportfolios. Die Auslieferungen batterieelektrischer Fahrzeuge verdoppelten sich auf 174.900 Einheiten, Plug in Hybride erreichten 43.800 Fahrzeuge. In Europa verfügte damit mehr als jedes vierte ausgelieferte Škoda Modell über einen elektrifizierten Antrieb.
Deutschland wichtigster nationaler Markt
Deutschland blieb mit 211.100 Auslieferungen und einem Zuwachs von 12,8 Prozent der größte Einzelmarkt, gefolgt von der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich, Indien und Polen. Besonders dynamisch entwickelte sich die Nachfrage nach den elektrischen Modellen Enyaq und Elroq, wodurch Škoda in Europa auf Rang vier der meistverkauften Elektrofahrzeuganbieter vorrückte.
Auf Modellebene behauptete sich der Octavia mit 190.300 Auslieferungen erneut als meistverkauftes Fahrzeug der Marke. Es folgten der Kodiaq mit 130.400 Einheiten, der Kamiq mit 125.900 sowie der Fabia mit 119.100 Fahrzeugen. Insgesamt stiegen die Auslieferungen von elektrifizierten Modellen auf 218.700 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 117,5 Prozent entspricht.
Parallel setzte Škoda seine Internationalisierungsstrategie konsequent fort. In Indien erreichte der Hersteller mit 70.600 ausgelieferten Fahrzeugen nahezu eine Verdopplung des Volumens. Weitere Wachstumsschwerpunkte lagen in der ASEAN Region, im Nahen Osten sowie in der Türkei und Nordafrika. In Vietnam wurde die lokale Produktion von Slavia und Kushaq aufgenommen, zudem erfolgte der Markteintritt in Saudi Arabien.
Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto, betont, dass das Überschreiten der Marke von einer Million ausgelieferter Fahrzeuge die Stärke des Geschäftsmodells, die Leistungsfähigkeit des Händlernetzes und das Vertrauen der Kunden widerspiegele. Die breite Antriebsstrategie von effizienten Verbrennern über Hybridlösungen bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen treffe die Marktbedürfnisse und bilde die Basis für nachhaltiges Wachstum.
Martin Jahn, Vorstand für Vertrieb und Marketing, hebt hervor, dass insbesondere die starke Performance in Europa sowie das dynamische Wachstum in internationalen Märkten wie Indien die positive Entwicklung getragen hätten. Gleichzeitig sei die Markenpräsenz durch die Modernisierung von mehr als 1.200 Händlerstandorten weiter gestärkt worden.
Mit Blick auf 2026 plant Škoda die nächste Phase seiner Elektrifizierungsoffensive. Zwei neue vollelektrische Modelle sollen das Portfolio erweitern und die Auswahl für Kunden deutlich vergrößern. Damit will der Hersteller die Elektromobilität weiter verbreitern und zusätzliche Wachstumsimpulse in seinen Kern und Zukunftsmärkten setzen.
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