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Aus: VWs Gläserne Manufaktur wird wird geschlossen

VW-Werk in Wolfsburg, Schornsteine, Backstein
VW-Werk in Wolfsburg, Quelle: Akhil Simha, Unsplash

Die Gläserne Manufaktur Dresden (GMD) von Volkswagen beendet noch in diesem Monat die Fahrzeugproduktion. Mitte Dezember soll der letzte VW ID.3 vom Band rollen, nachdem das kleinste deutsche VW-Werk in diesem Jahr nur etwas über 6.000 Fahrzeuge gefertigt hatte.

Aus für die Gläserne Manufaktur: Die Zukunft des Standorts Dresden scheint jedoch gesichert: VW, der Freistaat Sachsen und die Technische Universität (TU) Dresden haben kürzlich eine Absichtserklärung zur Nutzung der GMD ab 2026 unterzeichnet. Geplant ist demnach ein auf sieben Jahre angelegtes Innovationszentrum, das Spitzenforschung und Wissenstransfer in Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Mobilität fördern soll. VW würde in diesem Modell als Forschungspartner der TU fungieren, die TU Dresden soll rund die Hälfte der Fläche anmieten. Die Absichtserklärung ist allerdings noch nicht rechtlich bindend.

Noch offene Fragen

Trotz des neuen Konzepts bleiben zwei entscheidende Fragen ungeklärt. Erstens ist die Personalperspektive für etwa 60 der derzeit knapp 250 Beschäftigten ungewiss, da ab Januar keine klare Aufgabe für sie existiert. Aufgrund der Beschäftigungsgarantie bis 2030 müssten diese Mitarbeiter im Zweifel bei vollen Bezügen zu Hause bleiben, da diskutierte Versetzungen in andere Werke juristisch heikel sind. Zweitens ist die Finanzierung des Umbaus, der auf etwa 50 Millionen Euro geschätzt wird, noch offen. VW soll laut Berichten 1,5 Millionen Euro pro Jahr sowie die Finanzierung von vier Stiftungsprofessuren angeboten haben, was deutlich unter den Forderungen Sachsens liegt. Für Donnerstag ist in der Manufaktur eine Betriebsversammlung angesetzt, an der auch VW-Markenchef Thomas Schäfer und Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo teilnehmen sollen. Das Ende der Fertigung in Dresden ist Teil des massiven Sparpakets, das VW und IG Metall vereinbart haben.

Deutsche Autobranche unter Druck

Die großen westlichen Autobauer sehen sich schon seit geraumer Zeit immensen Herausforderungen gegenüber. Insbesondere den VW-Konzern trifft der harte Wettbewerb mit der chinesischen Billigkonkurrenz bei gleichzeitiger Schwäche der eigenen Premium-Marken: So musste etwa erst jüngst Porsche eine verheerende Bilanz präsentieren und der eingeschlagene Kurs über eine zeitweise Elektroeurphorie zurück zum Verbrenner wirkt alles andere als souverän.


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