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Reichweitenangst

Keine Reichweitenangst mehr: BYD will 500 Kilometer in fünf Minuten nachladen

BYD Atto 2
BYD Atto 2, Quelle: Pressefoto

Reichweitenangst soll die E-Auto-Verkäufe nicht länger bremsen. BYD will mit diesem Gespenst nun aufräumen – mit beachtlichen Versprechen.

Der chinesische Autobauer BYD hat eine bahnbrechende Schnellladetechnologie vorgestellt, die Elektroautos in nur wenigen Minuten mit ausreichend Energie für hunderte Kilometer versorgen soll. Die neue Super-e-Plattform ermöglicht eine Ladeleistung von bis zu 1000 Kilowatt und kann eine E-Auto-Batterie innerhalb von fünf Minuten für bis zu 470 Kilometer Reichweite aufladen.

Die Ankündigung sorgte für einen Kursanstieg der BYD-Aktien an der Hongkonger Börse um mehr als sechs Prozent. Das Unternehmen erreichte ein neues Rekordhoch, unter anderem durch die Bekanntgabe eines Aktienbeteiligungsplans für Mitarbeiter.

BYD-Chef Wang Chuanfu sieht in der neuen Technologie einen Durchbruch für die Elektromobilität. „Unser Ziel ist es, dass das Laden eines Elektroautos genauso schnell geht wie das Tanken eines Verbrenners“, erklärte er. Die sogenannte Reichweitenangst könnte damit der Vergangenheit angehören.

Schnellladung als Schlüsseltechnologie

Die Ladegeschwindigkeit gilt als entscheidender Faktor für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Bislang gibt es jedoch keine öffentlich verfügbaren Ladesysteme, die eine Leistung von einem Megawatt erreichen. Selbst Teslas neueste Supercharger kommen maximal auf 500 Kilowatt.

BYD plant laut Medienberichten, in China 4000 eigene Ultraschnelllader zu installieren, um die neuen Modelle optimal zu unterstützen. Gleichzeitig stellte das Unternehmen zwei neue Fahrzeuge vor, die als erste mit der neuen Technologie ausgestattet werden: die Limousine Han L und das SUV-Modell Tang L.

Expansion nach Europa

Während BYD seine Absatzzahlen im Februar erneut deutlich steigern konnte, brachen die Verkäufe von Tesla in China und auf anderen Märkten ein. Das Unternehmen verfolgt ehrgeizige Wachstumspläne und plant die Eröffnung von zwei Produktionswerken in Europa. Eine dritte Fabrik könnte sogar in Deutschland entstehen, womit BYD seinen Einfluss auf dem europäischen Markt weiter ausbauen würde. Auch mit einem neuen Autopilot-System fürs autonome Fahren machte das Unternehmen zuletzt Schlagzeilen, mit der neuen Lösung möchten die Chinesen unter anderem Tesla angreifen.


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