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Wieder Rückruf, wieder Brandgefahr: Zahlreiche Opel, Peugeot und Citroën sind betroffen

Stellantis-Logo - Stellantis-Pressefoto
  • Der nächste Rückruf betrifft tausende Autofahrer auch in Deutschland.
  • Wieder besteht Brandgefahr durch einen konstruktionsbedingten Mangel.
  • Diesmal sind Fahrzeuge des Autobauers Stellantis betroffen.

Der Automobilkonzern Stellantis hat in Deutschland rund 80.000 Fahrzeuge mehrerer Marken wegen möglicher Brandgefahr zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem Modelle von Opel, Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep und Fiat.

Diese Modelle können betroffen sein

Nach Angaben des Unternehmens betrifft der Rückruf Fahrzeuge aus den Modelljahren 2023 bis 2026. Hintergrund ist ein technisches Problem im Motorraum. Demnach kann der Abstand zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und dem Riemenantriebsgenerator unter bestimmten Bedingungen zu gering sein.

Insbesondere bei Nässe besteht die Gefahr, dass es durch möglichen Kontakt der Bauteile zu Wassereintritt kommt. In der Folge könnte ein elektrischer Lichtbogen entstehen, der zu Überhitzung und im Extremfall zu einem Brand führen kann.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte zuvor entsprechende Rückrufe veröffentlicht. Weltweit könnten insgesamt rund 700.000 Fahrzeuge betroffen sein.

Betroffene sollten zügig in die Werkstatt

Stellantis informiert die Halter der betroffenen Fahrzeuge und empfiehlt, einen Termin in einer Vertragswerkstatt zu vereinbaren. Die notwendigen Maßnahmen sollen etwa 30 Minuten dauern und für die Kunden kostenlos sein. Ob Sie betroffen sind, können Sie unter anderem über die Seite des BKA ermitteln.

Zuletzt häufen sich Rückrufe wegen Brandgefahr. BMW, Mercedes und weitere Autobauer waren bereits betroffen. Bislang kam es offenbar noch nicht zu Vorfällen mit Personenschäden.