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Millionen-Verlust

Lieferengpässe: Mercedes-Benz wartet auf 100.000 Fahrzeuge

Mercedes Logo
Mercedes Logo; Quelle: Jesper Brouwers/unsplash

Mercedes-Benz kann aktuell nicht produzieren, wie sich der Konzern das vorstellt. Schuld daran sind fehlende Bauteile bei Hauptzulieferer Bosch. Mercedes rechnet mit einem Gewinnausfall von einer halben Milliarde Euro und möchte den Schaden begrenzen. Auch Bosch verspricht Besserung.

Mangelware 48-Volt-Batterien

Mercedes-Benz‘ Zulieferer Bosch hat Probleme. Mehrere Bauteile, die zur Fertigstellung diverser Modelle benötigt werden, sind nicht lieferbar. Am schlimmsten fällt dabei das Fehlen von 48-Volt-Batterien auf. Der Stuttgarter Autobauer rechnet mit einem Umsatzeinbruch von fünf bis sieben Milliarden Euro. Vorübergehend würde das einen Gewinnausfall von 500 Millionen Euro bedeuten.

Sämtliche modernen Benzin– und Dieselfahrzeuge der Marke benötigen die angesprochen 48-Volt-Batterien. Zehntausende dieser Batterien fehlen, laut Handelsblatt-Informationen spricht man bei Mercedes intern von einem Desaster, welche man so von Bosch nicht erwartet hätte. 100.000 Fahrzeuge können aufgrund der Problematik nicht fertiggestellt werden. Ein offizielles Statement des Konzerns gibt es nicht.

Aktie von Mercedes gibt nach

Mercedes geht wohl davon aus, die fehlenden Einheiten im kommenden Jahr nachliefern zu können. Damit wäre der entgangene Gewinn einer halben Milliarde Euro lediglich aufgeschoben, aber nicht gänzlich verloren. Die Aktie der Unternehmens reagiert dennoch empfindlich. Zwischenzeitlich verlor das Wertpapier in dieser Woche rund zehn Prozent. Je länger die Lieferschwierigkeiten andauern, desto drastischer dürfte sich das in der Bewertung widerspiegeln.

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BoschMercedes-Benz

Über den Autor

Fabian Schwarzenbach

Fabian Schwarzenbach ist Journalist, Podcaster und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte sind Elektromobilität, neue Modelle, Fahrzeugtechnik und Digitalisierung. Bekannt ist er außerdem als Moderator des Apple-Podcasts „Apfelplausch“.

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