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Krieg in Nahost: Tanken wird in Deutschland teuer

Tankstelle
Tankstelle, Quelle: Iade Michoko, Pixabay
  • Tanken ist gerade teuer: An deutschen Tankstellen zahlen Autofahrer für Diesel und Benzin so viel wie seit zwei Jahren nicht mehr.
  • Der Krieg im Nahen Osten treibt die Ölpreise, was sich unmittelbar auf die Preise an der Zapfsäule auswirkt.
  • Für die kommenden Tage ist mit weiteren Preisanstiegen zu rechnen.

Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich zunehmend auf die Kraftstoffpreise in Deutschland aus. Nach Angaben des ADAC sind die Preise seit Freitag spürbar gestiegen. Ein Liter Super E10 kostete Ende vergangener Woche im bundesweiten Durchschnitt 1,780 Euro, am Sonntag 1,791 Euro und am Montagvormittag bereits 1,830 Euro. Am Nachmittag lag der Durchschnittswert laut ADAC bei 1,849 Euro. Auch Diesel verteuerte sich deutlich von 1,749 Euro auf 1,801 Euro am Montag, am Nachmittag wurden 1,824 Euro gemeldet.

Preise dürften weiter steigen

Der ADAC rechnet mit weiteren Preissteigerungen. Auch der Tankstellen Interessenverband beobachtet eine hohe Nachfrage. Dessen Sprecher Herbert Rabl berichtete von langen Warteschlangen an vielen Tankstellen im Bundesgebiet. Bereits am Sonntag sei der Andrang deutlich gewesen, am Montag habe sich dieser Trend fortgesetzt. Viele Verbraucher reagierten offenbar aus Sorge vor weiter steigenden Preisen.

Nach Einschätzung des Verbands gehen zahlreiche Pächter davon aus, dass die Mineralölkonzerne zusätzliche Aufschläge vornehmen könnten. Diskutiert werden Preissteigerungen im Bereich von zwei bis drei Prozent, die über die bereits gestiegenen Einkaufskosten hinausgehen. Der Tankstellen Interessenverband vertritt rund 1.000 Pächter in Deutschland.

Es hätte schlimmer kommen können

Im Vergleich zu den deutlichen Aufschlägen bei Rohöl und Heizöl fiel der bisherige Anstieg bei Benzin und Diesel allerdings moderater aus. Nach früherer Einschätzung des ADAC lagen die Spritpreise im Verhältnis zu Ölpreis und Dollarkurs zuletzt bereits auf einem relativ hohen Niveau. Dennoch wird angesichts der aktuellen Entwicklung mit weiterem Aufwärtsdruck gerechnet.

Mit Tagesdurchschnittswerten von 1,794 Euro für E10 und 1,759 Euro für Diesel wurden die höchsten Preise seit nahezu zwei Jahren erreicht. E10 war zuletzt Ende Mai 2024 teurer, Diesel Anfang April 2024.

Als wesentlicher Preistreiber gilt der Ölpreis in Verbindung mit dem Dollarkurs. Die aktuelle Eskalation hat die Notierungen unter anderem deshalb steigen lassen, weil der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt hat. Rund 20 Prozent der weltweiten Öltransporte passieren täglich diese Meerenge im Persischen Golf. Störungen in diesem Nadelöhr wirken sich regelmäßig unmittelbar auf die globalen Energiemärkte aus.

Gleichzeitig beschloss das Förderbündnis Opec+, zu dem neben Opec Staaten auch weitere große Produzenten wie Russland zählen, eine Ausweitung der täglichen Fördermenge. Ziel ist es, Versorgungsengpässe und übermäßige Preissprünge zu begrenzen. Der Beschluss stand jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit der jüngsten Eskalation.


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