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Im Abwärtstrend eingerichtet: Wie Mercedes trotz sinkender Verkäufe die Zuversicht hoch hält

Autohaus von Mercedes-Benz, Quelle: Unsplash
  • Mercedes-Benz hat im ersten Quartal 2026 erneut einen Rückgang bei den Fahrzeugverkäufen verzeichnet.
  • Insgesamt setzte der Autobauer rund 499.700 Pkw und Vans ab, ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Wieder ist China ein Mühlstein um den Hals des Autobauers, der übt sich indes unverdrossen in Zweckoptimismus.

Bei Mercedes hat man im Grunde genommen wenig Anlass zur Freude: Die Zahlen für das erste Quartal 2026 sehen alles andere als berauschend aus. Besonders belastend wirkte sich die Entwicklung in China aus. Dort gingen die Verkäufe deutlich zurück, was vor allem auf ein schwieriges Marktumfeld, wirtschaftliche Unsicherheiten und laufende Modellwechsel zurückgeführt wird. Ohne das China-Geschäft hätte Mercedes-Benz hingegen ein Wachstum verzeichnet, getragen von steigenden Absätzen in Europa und den USA.

Im Pkw-Segment sanken die Verkäufe ebenfalls um sechs Prozent auf rund 419.400 Fahrzeuge. Die Van-Sparte entwickelte sich etwas stabiler, verzeichnete jedoch ebenfalls einen leichten Rückgang.

Keine Trendwende in Sicht

Der rückläufige Absatz bei Pkw setzt damit einen längerfristigen Trend fort. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Verkaufszahlen unter Druck geraten.

Für die kommenden Jahre setzt Mercedes-Benz auf eine umfassende Modelloffensive. Neue Fahrzeuge sollen die Nachfrage ankurbeln und mittelfristig wieder zu höheren Absatzzahlen führen. Ein konkreter Zeitpunkt für das angestrebte Niveau von rund zwei Millionen verkauften Pkw pro Jahr wurde jedoch nicht genannt.

Wie Mercedes wieder wachsen will

Wachstumsimpulse erwartet das Unternehmen insbesondere im margenstarken Luxussegment. Gleichzeitig soll auch das Einstiegssegment durch neue Modelle gestärkt werden. Insgesamt zeigt sich der Autobauer laut Berichten trotz der aktuellen Entwicklung zuversichtlich für die weitere Geschäftsentwicklung.


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