Nio
Geschäftsmodell funktioniert nicht in Deutschland: Nio verkauft im Januar nur ein Auto

- Nio ist in Deutschland weiter glücklos.
- Ein einziges Fahrzeug der Chinesen wurde im Januar 2026 bei uns zugelassen.
- Auch das Vorjahr verlief für den E-Autobauer mehr als enttäuschend.
Der chinesische Elektroautohersteller Nio ist mit einem deutlichen Dämpfer in das neue Jahr gestartet, zumindest auf dem deutschen Markt. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts wurde im Januar hierzulande lediglich ein einziges neues Fahrzeug der Marke zugelassen. Bereits im Vorjahr blieb Nio in Deutschland weit hinter den Erwartungen zurück, insgesamt wurden 325 Neuzulassungen registriert. Auch der Jahresauftakt 2025 war mit 18 Zulassungen schwach ausgefallen, 2024 hatte Nio noch 398 Fahrzeuge auf den Markt gebracht.
Nio ist international erfolgreich
Der schwache Monatswert steht im starken Kontrast zum Gesamtmarkt. Insgesamt wurden im Januar in Deutschland rund 194.000 Pkw neu zugelassen, davon mehr als 43.000 mit elektrischem oder teil-elektrischem Antrieb. Marktbeobachter verweisen darauf, dass sich mögliche Impulse aus der neuen staatlichen E-Auto-Kaufprämie frühestens ab Februar in den Zulassungszahlen zeigen dürften, da die Details erst Mitte Januar final beschlossen wurden. Die Bundesregierung fördert den Kauf neuer Elektroautos rückwirkend ab dem 1. Januar mit einer sozial gestaffelten Prämie von bis zu 6.000 Euro, Anträge können ab Mai gestellt werden. Beratungsunternehmen wie EY rechnen allerdings nur mit begrenzten Effekten auf den Gesamtmarkt.
International präsentiert sich die Lage für Nio deutlich stabiler. Das Unternehmen hat im vierten Quartal erstmals einen operativen Gewinn erzielt. Für den Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember meldete der Konzern ein bereinigtes Betriebsergebnis zwischen 700 Millionen und 1,2 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 101 bis 173 Millionen US Dollar. Als Gründe nennt Nio einen starken Anstieg der Auslieferungen, einen verbesserten Produktmix mit höheren Margen sowie konsequente Kostendisziplin.
Im Schlussquartal 2025 lieferte Nio weltweit 124.807 Fahrzeuge aus, ein Plus von mehr als 70 Prozent im Jahresvergleich. Im Gesamtjahr stiegen die Auslieferungen um 47 Prozent auf 326.028 Einheiten. Getragen wurde das Wachstum vor allem von der Nachfrage nach Premium Modellen wie ET5 und ES6. Zudem erweiterte Nio mit dem neuen, günstigeren Kleinwagen Firefly zur Jahresmitte sein Angebot und sprach damit zusätzliche Kundengruppen an.
Nio will Europageschäft nicht aufgeben
Trotz der schwachen Entwicklung in Deutschland hält Nio an seinen Europa Plänen fest. Das Unternehmen hatte zuletzt bekräftigt, sein Engagement auf dem Kontinent auch vor dem Hintergrund der Diskussionen um EU Zölle fortzusetzen. In Deutschland werden die Modelle ET5 und ES6 aktuell mit einer Null Prozent Finanzierung angeboten. Ob dies ausreicht, um den Absatz nachhaltig zu beleben, bleibt jedoch offen.
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