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BMW-Patent: Auto startet nur, wenn Fahrer nüchtern ist

BMW i7
BMW i7, Quelle: Pressefoto

Alkohol am Steuer zählt nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für schwere Unfälle. Sollte man nicht schon vor Fahrtantritt sicherstellen, dass der Fahrer nüchtern ist? Entsprechende Lösungen gibt es schon länger, BMW hat nun ein neues Verfahren zum Patent angemeldet.

BMW arbeitet an einer neuen Lösung, um Alkoholfahrten künftig effektiver zu verhindern. Der Hersteller hat ein Patent für ein System eingereicht, das den digitalen Autoschlüssel mit einem mobilen Alkoholtest verknüpft. Im Fokus steht eine einfache Integration über das Smartphone, das bereits heute von vielen BMW Fahrern als Fahrzeugschlüssel genutzt wird, wie Branchenmedien berichten.

So funktioniert die Alkoholkontrolle per Smartphone

Kern des Konzepts ist ein kleines, tragbares Atemmessgerät, das sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet. Soll das Auto per digitalem Schlüssel gestartet werden, fordert die App automatisch zu einem Alkoholtest auf. Liegt der Messwert über dem gesetzlichen Grenzwert, bleibt das Fahrzeug gesperrt. Der Zubehörmodus bleibt dennoch verfügbar, Nutzer können also weiterhin im Auto sitzen, Musik hören oder die Klimaanlage bedienen, ohne selbst fahren zu können.

Verpflichtende Nutzung für bestimmte Personengruppen

Das System richtet sich vor allem an Personen, die gerichtlich zu regelmäßigen Alkoholtests verpflichtet wurden, etwa nach einem Führerscheinentzug. Gleichzeitig eröffnet die digitale Schlüsselarchitektur neue Möglichkeiten für private Nutzer und Unternehmen. Eltern könnten festlegen, dass junge Fahrer den Wagen nur nach bestandenem Test nutzen dürfen. Auch für Carsharing Flotten und Firmenwagen lassen sich Nutzungsrechte und Sicherheitsprüfungen präzise konfigurieren.

Verkehrssicherheitsorganisationen wie Mothers Against Drunk Driving bewerten BMWs Ansatz positiv. Digitale Lösungen, die sich unkompliziert in Alltagsroutinen integrieren lassen, gelten als besonders wirkungsvoll, um Alkoholfahrten zu vermeiden. Auch Behörden treiben entsprechende Anforderungen voran. In den USA wird bereits über eine generelle Einbaupflicht diskutiert.

In Europa schafft die seit Juli 2024 geltende EU Vorgabe, wonach alle Neuwagen eine standardisierte Schnittstelle für Alkohol Wegfahrsperren besitzen müssen, die regulatorische Grundlage. Eine Nutzungspflicht gibt es jedoch bislang nicht. BMWs Ansatz könnte der Technologie dennoch neuen Schub geben.


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