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Autokäufe 2025: Gewinner und Verlierer in Deutschland

Autohändler
Symbolbild Autohändler, Quelle: Dieny Portinanni, Unsplash

2025 brachte auf dem Automarkt absatztechnisch kaum Überraschungen. Allerdings Konten einzelne Marken und Hersteller deutlich punkten, andere mussten indes Marktanteile abgeben. Vor allem Tesla hat kräftig gelitten.

Der deutsche Pkw Neuwagenmarkt hat sich im Jahr 2025 wie erwartet moderat entwickelt. Trotz eines insgesamt stabilen Marktumfelds kam es bei den einzelnen Herstellern zu teils deutlichen Verschiebungen bei Volumen und Marktanteilen. Während einige Marken klar zulegen konnten, gerieten andere spürbar unter Druck. Gleichzeitig gewann der Elektroautomarkt weiter an Dynamik.

2025: Diese Marken waren die Gewinner

Zu den klaren Gewinnern unter den Marken mit einem Marktanteil von mindestens einem Prozent zählen nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamt insbesondere Skoda mit 226.472 Neuzulassungen und einem Plus von 10,2 Prozent sowie BMW mit 253.712 Einheiten und einem Zuwachs von 8,9 Prozent. Ebenfalls deutlich zulegen konnte Ford mit 108.299 Neuzulassungen und einem Plus von 8,8 Prozent. Marktführer Volkswagen baute seine Position weiter aus und steigerte die Neuzulassungen auf 560.796 Fahrzeuge, was einem Wachstum von 4,5 Prozent entspricht.

Skoda profitierte dabei von seiner Positionierung als preis leistungsstarke Marke sowie von einer wachsenden Präsenz im Elektromarkt. Volkswagen konnte die Breite seines Modellportfolios und seine starke Stellung im Flotten und Gewerbekundengeschäft ausspielen. Bei BMW wirkten sich insbesondere der hohe Dienstwagenanteil sowie das inzwischen breite Angebot an elektrifizierten Modellen positiv aus. In einem Jahr mit starken Zuwächsen bei Elektro und Plug in Hybridfahrzeugen erwies sich diese Strategie als Vorteil.

Moderater fiel das Wachstum bei den Premiummarken Audi mit 205.862 Neuzulassungen und plus 1,8 Prozent sowie Mercedes mit 260.415 Einheiten und einem Plus von 1,0 Prozent aus. Für Mercedes richtet sich der Blick jedoch bereits auf 2026, wenn neue volumenstarke Elektromodelle wie CLA und GLC stärker zum Tragen kommen dürften.

Tesla 2025 unter größten Verlierern

Auf der Verliererseite finden sich 2025 mehrere etablierte Marken. Opel verzeichnete mit 136.189 Neuzulassungen ein Minus von 7,9 Prozent. Porsche rutschte um 17,7 Prozent auf 29.692 Fahrzeuge ab. Unter den Importmarken verloren unter anderem Kia, Peugeot, Fiat und Citroën deutlich an Boden. Besonders stark fiel der Rückgang bei Mitsubishi aus, dessen Neuzulassungen um 29,0 Prozent auf 20.361 Fahrzeuge sanken.

Ein wesentlicher Treiber dieser Verschiebungen ist der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China. Bei weitgehend stagnierendem Gesamtmarkt konnten chinesische Hersteller stark wachsen. BYD steigerte seine Neuzulassungen auf 23.306 Fahrzeuge und legte damit um mehr als 700 Prozent zu, wenn auch von niedrigem Ausgangsniveau. Mit Leapmotor und Xpeng tauchen weitere chinesische Anbieter zunehmend sichtbar in der deutschen Zulassungsstatistik auf. Größter chinesischer Anbieter bleibt MG Motor mit 26.479 Neuzulassungen und einem Plus von 26,2 Prozent. Die Marktgewinne dieser Newcomer gehen zwangsläufig zulasten anderer Hersteller.

Auch unterhalb der Ein Prozent Marke setzte sich der Abwärtstrend bei Tesla fort. Der US Hersteller kam 2025 nur noch auf 19.390 Neuzulassungen, ein Rückgang um 48,4 Prozent. Neben politischen Vorbehalten gegenüber Unternehmenschef Elon Musk spielen hier verschärfter Wettbewerb, eine Normalisierung nach den Boomjahren sowie der geschrumpfte technologische Vorsprung eine Rolle. Viele Kunden finden inzwischen attraktive Alternativen bei europäischen Herstellern, insbesondere im Flottengeschäft.

Trotz dieser Verschiebungen zeigt sich der Gesamtmarkt über mehrere Jahre hinweg bemerkenswert stabil. Nach rund 2,84 Millionen Neuzulassungen im Jahr 2023 und einem leichten Rückgang 2024 auf etwa 2,82 Millionen stieg das Volumen 2025 wieder auf rund 2,86 Millionen Fahrzeuge. Volkswagen festigte dabei seine Spitzenposition und erhöhte den Marktanteil von 18,2 Prozent im Jahr 2023 auf zuletzt 19,6 Prozent. In einem Umfeld begrenzten Marktwachstums entscheiden zunehmend Elektrifizierungstempo, wettbewerbsfähige Finanzierungsmodelle und ein überzeugendes Angebot in nachfragestarken Segmenten.


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Verkehr

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