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Eine neue Ära beginnt: ALPINA startet offiziell als Marke der BMW Group

Zum Jahreswechsel 2026 ist es amtlich: Die traditionsreiche Allgäuer Manufaktur ALPINA ist nun fester Bestandteil des Münchner Autokonzerns. BMW will mit der neuen Sparte die Lücke zwischen den eigenen Premium-Modellen und der Luxus-Tochter Rolls-Royce schließen.
Was lange angekündigt war, ist nun Realität: Mit dem Start des Jahres 2026 beginnt für BMW und ALPINA eine neue Zeitrechnung. Die BMW Group hat die Marke ALPINA offiziell in ihr Portfolio aufgenommen und führt sie ab sofort neben BMW, MINI und Rolls-Royce als eigenständige Fahrzeugmarke.
Die Integration markiert das Ende einer Ära für den Standort Buchloe als Produktionsstätte von Neufahrzeugen, sichert aber gleichzeitig den Fortbestand des legendären Namens in einer sich wandelnden Automobilwelt.
Vom Veredler zur Konzernmarke
Über ein halbes Jahrhundert lang agierte ALPINA unter der Führung der Familie Bovensiepen als exklusiver Partner, der BMW-Fahrzeuge in Buchloe zu „automobilen Meisterwerken“ veredelte. Diese Zusammenarbeit wurde nun auf eine neue rechtliche und strukturelle Basis gestellt.
„Mit dem Start der Marke ALPINA erweitern wir unser Angebot im absoluten Luxussegment“, heißt es aus der Konzernzentrale in München. Die Strategie ist klar: Während die M-GmbH für aggressive Sportlichkeit steht, soll ALPINA künftig noch stärker den Bereich des komfortbetonten, souveränen Luxus abdecken und Kunden ansprechen, denen ein Standard-BMW zu gewöhnlich und ein Rolls-Royce zu ostentativ ist.
Produktion und Zukunft von Buchloe
Die wohl größte Änderung betrifft die Fertigung. Die Produktion der ALPINA-Modelle wird ab 2026 vollständig in die Werksstrukturen von BMW integriert. Die bisherige Endmontage in Buchloe entfällt.
Dennoch bleibt der Standort im Allgäu relevant, wenn auch in neuer Funktion. Das Familienunternehmen der Bovensiepens wird sich künftig unter dem Namen „ALPINA Classic“ auf das Geschäft mit Ersatzteilen, Zubehör und den Service für die tausenden bereits existierenden klassischen ALPINA-Fahrzeuge konzentrieren. Auch die Entwicklung neuer Modelle wird weiterhin eng mit dem Know-how der ursprünglichen Gründerfamilie abgestimmt, um die charakteristische „DNA“ der Fahrzeuge – Drehmomentstärke, Komfort und Understatement – zu bewahren.
Ausblick: Die ersten „neuen“ Modelle
Branchenkenner erwarten, dass BMW die Marke ALPINA nutzen wird, um besonders hochwertige Versionen der 7er-Reihe und der großen SUVs (X7) zu vermarkten. Auch eine Elektrifizierungsstrategie dürfte unter dem Dach des Konzerns nun schneller vorangetrieben werden, da die enormen Entwicklungskosten für E-Antriebe von einem Kleinserienhersteller allein kaum zu stemmen gewesen wären.
Für Fans der Marke bleibt ein Wermutstropfen: Der Status als „Hersteller“ im Fahrzeugschein, der ALPINA so einzigartig machte, geht nun in der Konzernstruktur auf. Doch der Name lebt weiter – als Krone der bayerischen Automobilbaukunst.
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